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ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow minimal im Minus – Gemischte Daten

Friday, July 30th, 2010

NEW YORK (dpa-AFX) – Angesichts gemischt ausgefallener Konjunkturdaten hat
der Dow-Jones-Index am Freitag minimale Verluste verbucht. Die
Wirtschaft in den Vereinigten Staaten verlor im zweiten Quartal an Schwung.
Andererseits verbesserte sich jedoch überraschend die Stimmung der
Einkaufsmanager in der Region Chicago in diesem Monat. Zudem trübte sich in den
Vereinigten Staaten das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima im
Juli nicht so stark ein wie zuvor berechnet.

Der Dow Jones sank um 0,01 Prozent auf 10.465,94 Punkte, nachdem er im
Handelsverlauf lange um seinen Schlusskurs vom Donnerstag gependelt war. Auf
Wochensicht bedeutete dies ein Plus von 0,40 Prozent. Mit einem satten Aufschlag
von 7,08 Prozent fiel die Bilanz für den Juli sogar noch positiver aus. Aktuell
seien die Anleger der Meinung, dass das Glas eher halb voll als halb leer ist,
sagte ein Börsianer. Der breiter gefasste S&P-500-Index rückte an
diesem Freitag um 0,01 Prozent vor auf 1.101,60 Punkte. An der Technologiebörse
Nasdaq stieg der Composite-Index um 0,13 Prozent auf 2.254,70 Punkte
und der Nasdaq-100-Index verbuchte ein Plus von 0,20 Prozent auf
1.864,00 Punkte.

Zu den größten Verlierern im Dow zählten die Papiere von Merck & Co.
, die um 1,71 Prozent auf 34,46 US-Dollar fielen. Der
Pharmakonzern hatte im zweiten Quartal beim Umsatz nicht die Erwartungen des
Marktes erfüllt und geht im Gesamtjahr 2010 sogar von einen Rückgang um 170
Millionen Dollar aus.

Nach den Ölkonzernen ExxonMobil , ConocoPhillips
, Shell und Total
meldete auch Chevron einen Gewinnsprung für das zweite Quartal. Die
gestiegenen Ölpreise füllen diesem Unternehmen ebenfalls die Kasse.
Chevron-Aktien legten um 0,25 Prozent auf 76,21 Dollar zu.
Die übrigen US-Ölwerte schlossen uneinheitlich.

Die Aktien des Ölfelddienstleisters Halliburton sanken
um 0,76 Prozent auf 29,88 Dollar. Analyst Robert MacKenzie von FBR Capital
Marktets hatte die Papiere von “Ourperform” auf “Market Perform”
heruntergestuft. Der Experte begründete dies mit möglichen Sorgen vor weiteren
Überkapazitäten in der Branche.

Unter Druck gerieten auch die Anteilsscheine von Oracle
, nachdem das US-Justizministerium angeblich eine Klage gegen den
Konzern eingereicht hat. Vorgeworfen wird Oracle, bei einem Softwarevertrag, der
von 1998 bis 2006 galt, falsche Angaben zu Preisen gemacht zu haben. Die Papiere
fielen um 0,25 Prozent auf 23,64 Dollar.

Der Unterhaltungskonzern Walt Disney verkaufte nach
monatelangen Verhandlungen das Hollywood-Studio Miramax an eine Gruppe von
Investoren um den kalifornischen Bauunternehmer Ronald Tutor. Der Preis liegt
bei mehr als 660 Millionen Dollar. Disney-Aktien gaben um minimale 0,06 Prozent
nach auf 33,69 Dollar.

Demgegenüber stiegen die Anteilsscheine des Medienkonzerns Time Warner
um 2,73 Prozent auf 57,17 Dollar. Mit Blick auf die weiter
sinkende Verschuldung des Unternehmens hatten die Analysten der Citigroup die
Papiere von “Hold” auf “Buy” hochgestuft.

Die Aktien des Biotech-Unternehmens Geron sprangen gar um 17,29
Prozent auf 5,63 Dollar nach oben. Die US-Arzneimittelbehörde hatte ein Verbot
für Versuche im Zusammenhang mit einer auf Stammzellen basierenden Therapie
aufgehoben. Seine Umsatzprognose leicht nach unten revidierte der weltgrößte
Biotechnologiekonzern Amgen und begründete das unter
anderem mit dem schwachen Euro. Die meisten Produkte hätten sich nicht wie
erwartet entwickelt, sagte ein Analyst. Insofern sei das zweite Quartal
durchwachsen ausgefallen. An der Gewinnprognose hingegen hielt Amgen wegen guter
Absicherungsmaßnahmen fest. Die Papiere gewannen 2,17 Prozent auf 54,53
Dollar./la/nl

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste – US-Wirtschaft verliert an Schwung

Friday, July 30th, 2010

PARIS/LONDON (dpa-AFX) – Angesichts gemischt ausgefallener
US-Konjunkturdaten haben die europäischen Aktienmärkte am Freitag im Minus
geschlossen. Die Wirtschaft in den USA verlor im zweiten Quartal an Schwung.
Andererseits aber verbesserte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der
Region Chicago im Juli überraschend. Zudem trübte sich in den Vereinigten
Staaten das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima in diesem Monat
nicht so stark ein wie zuvor berechnet.

Der EuroStoxx 50 sank um 0,39 Prozent auf 2.742,14 Punkte,
nachdem er bereits in den vergangenen zwei Tagen Verluste verbucht hatte. Auf
Wochensicht bedeutete dies aber immer noch ein Plus von 0,85 Prozent. In Paris
sank der CAC-40-Index an diesem Freitag um 0,24 Prozent auf 3.643,14
Punkte und in London gab der FTSE 100 um 1,05 Prozent auf 5.258,02
Punkte nach.

Für Gesprächsstoff in den Handelsräumen sorgten vor allem französische
Aktien. An der Spitze des EuroStoxx zum Beispiel notierten
Schneider-Electric-Papiere mit 2,43 Prozent im Plus bei
88,50 Euro. Der Elektronikkonzern hatte den Gewinn im ersten Halbjahr mehr als
verdoppelt.

Der klare Favorit im französischen Leitindex waren mit einem Aufschlag von
11,07 Prozent auf 2,297 Euro die Titel von Alcatel-Lucent ,
obwohl der Netzwerkausrüster auch im zweiten Quartal nicht aus den roten Zahlen
gekommen war. Börsianer bezeichneten die Zahlen dennoch insgesamt als besser als
erwartet. Zudem lobten sie, dass der Ausblick auf das restliche Jahr ermutigend
sei.

Im Pariser Cac 40 entwickelten sich ferner die Papiere von EADS
mit plus 3,38 Prozent auf 18,18 Euro klar besser als der Gesamtmarkt.
Der Flugzeug- und Rüstungskonzern ist überzeugt, nach einem Auftragsboom im
ersten Halbjahr seinen angepeilten Jahresgewinn zu erreichen. Die etwas besser
als erwartet ausgefallenen Zahlen zum zweiten Quartal bestätigten, dass der
Luft- und Raumfahrtkonzern in seinen Bemühungen um eine Stabilisierung seiner
wichtigsten Flugzeugprogramme Fortschritte mache, schrieb Commerzbank-Analyst
Frank Skodzik in einer Studie.

Renault überraschte mit seinen Zahlen positiv, sprach
aber von Unsicherheiten im zweiten Halbjahr. Den Papieren des französischen
Autobauers brachte das dennoch ein Plus von 1,75 Prozent auf 34,235 Euro.

Derweil bestätigte der Energiekonzern Electricite de France (EdF)
seine Prognosen. Und offenbar hat das Unternehmen einen Käufer für sein
Stromnetz in Großbritannien gefunden. Die EdF-Anteilsscheine stiegen um 0,46
Prozent auf 32,62 Euro.

Mit 3,89 Prozent bei 41,80 Euro deutlich im Minus aber notierten etwa die
Aktien von Lafarge . Der französische Baukonzern hatte nach
einem schwachen Halbjahr seine Wachstumsziele gesenkt. Auch die Papiere des
Konkurrenten Saint-Gobain verloren 1,89 Prozent auf 32,665
Euro, obwohl der Konzern beim Umsatz die Erwartungen des Marktes übertroffen
hatte. Der Stoxx-Baubranchenindex büßte 1,67 Prozent auf 251,74 Punkte ein – so
viel wie kein anderer Branchenindex in Europa.

Gemieden wurden auch Finanztitel, die bereits Anfang der Woche deutlich
zugelegt hatten. Nun machten einige Anleger Kasse, sagten Börsianer. Deshalb
fielen die Aktien von ING am Ende des europäischen
Leitindex EuroStoxx 50 um 3,50 Prozent auf 7,38 Euro. Banco-Santander-Titel
verloren 2,84 Prozent auf 9,9690 Euro.

Nach Zahlen bewegt waren zudem im FTSE 100 British-Airways-Titel
, die sich um 1,67 Prozent auf 219,60 Pence verteuerten. Operativ
konnte die Fluglinie im ersten Quartal ihres Geschäftsjahres das Minus
reduzieren./la/nl

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Uneinheitlich nach gemischten US-Daten

Friday, July 30th, 2010

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die deutschen Aktienindizes haben am Freitag nach
gemischt ausgefallenen US-Konjunkturdaten uneinheitlich geschlossen. Der
Leitindex Dax gewann 0,22 Prozent auf 6.147,97 Punkte. Auf Wochensicht
verbuchte das Börsenbarometer ein Minus von 0,30 Prozent. Der MDax
verlor 0,46 Prozent auf 8.366,58 Punkte. Für den TecDax ging es um
0,87 Prozent auf 764,89 Punkte nach unten.

Der Dax hatte wegen eines leicht abgeschwächten Wirtschaftswachstums in den
USA seine im Tagesverlauf verbuchten Verluste zunächst etwas ausgeweitet. “Das
besser als erwartet ausgefallene US-Konsumklima und die positive Stimmung der
Einkaufsmanager in der Region Chicago sorgten dann aber für Entspannung am
Markt”, sagte Händler Stefan de Schutter von der Alpha Wertpapierhandels GmbH.
Anleger hätten die Daten zum Anlass genommen, um sich vor dem Wochenende noch
einmal einzudecken.

Von den Dax-Konzernen legte am Freitag lediglich HeidelbergCement
Quartalszahlen vor. Der Bericht wurde von Händlern als “gemischt” bewertet.
“Umsatz und operatives Ergebnis überzeugten, doch das Ergebnis vor Zinsen und
Steuern und das Nachsteuerergebnis enttäuschten”, urteilte einer von ihnen. Die
Aktie des Baustoffe- Herstellers war mit minus 3,39 Prozent auf 38,645 Euro
schwächster Dax-Wert. Die am Vortag noch sehr schwachen Papiere der Lufthansa
erholten sich indes wieder und verteuerten sich um 2,09 Prozent auf
12,475 Euro.

Im MDax waren die Aktien von EADS mit plus 2,99 Prozent
auf 18,070 Euro zweitstärkster Wert. Der Flugzeug- und Rüstungskonzern
bekräftigte nach einem Auftragsboom im ersten Halbjahr seine Gewinnerwartungen
für das Gesamtjahr. Ein Analyst lobte den Auftragsbestand des Konzerns, der für
deutliches Aufwärtspotenzial sorge.

Beim Anlagenbauer Gea verwiesen Börsianer zur Begründung der
Kursverluste von 2,93 Prozent vor allem auf Enttäuschungen auf der Ergebnisseite
im zweiten Quartal. Im TecDax knüpften die Titel der Software AG mit
minus 3,84 Prozent an ihre deutlichen Vortagesverluste an. Händlern zufolge
gerieten die Aktien im Zuge zahlreicher Abstufungen und Zielsenkungen durch
Analysten weiter unter Druck.

Der EuroStoxx 50 ging 0,39 Prozent tiefer bei 2742,14 Punkten aus dem
Handel. Auch der CAC-40-Index in Paris und der Londoner FTSE 100 verbuchten
Verluste. Der New Yorker Dow Jones Industrial notierte zum
europäischen Handelsschluss schwächer.

Am Rentenmarkt fiel die durchschnittliche Rendite börsennotierter
Bundeswertpapiere auf 2,35 (Vortag: 2,40) Prozent. Der Rentenindex Rex sank um
0,05 Prozent auf 125,75 Punkte. Der Bund Future stieg um 0,41 Prozent auf 128,58
Punkte. Der Euro fiel am Freitag. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den
Referenzkurs auf 1,3028 (Vortag: 1,3069) Dollar fest. Der Dollar kostete damit
0,7676 (0,7652) Euro./ajx/nl

— Achim Jüngling, dpa-AFX —

DJ DEVISEN/US-Daten setzen keine entscheidenden Impulse

Friday, July 30th, 2010

DJ DEVISEN/US-Daten setzen keine entscheidenden Impulse

FRANKFURT (Dow Jones)–Der Euro notiert am Freitagnachmittag wieder über der Marke von 1,3000 USD, wobei er allerdings von den US-Konjunkturdaten des Tages keine entscheidenden Impulse erhalten hat. Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in den USA bleibe unverändert sehr hoch, ist im Handel dazu zu hören.

Auf die Bekanntgabe enttäuschender BIP-Daten folgten ein besser als erwartet ausgefallener Chicago-Einkaufsmanagerindex sowie ein leicht nach oben revidierter Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan. Die US-Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 2,4% gewachsen, und damit etwas weniger als um die erwarteten 2,5%.

Die Analysten der Helaba sprechen von insgesamt enttäuschenden Zahlen. Diese verstärkten die Sorgen um den Zustand der US-Wirtschaft. Besonders der geringere Konsumzuwachs im zweiten Quartal sei ungünstig.

Das Währungspaar bleibt nach den Daten in Wartestellung. In der kommenden Woche stehen ISM-Indizes sowie der wichtige US-Arbeitsmarktbericht zur Veröffentlichung an. Zu Wochenbeginn könnten Einkaufsmanagerindizes aus China Impulse auch am Devisenmarkt setzen.

Aus charttechnischer Perspektive hat die Gemeinschaftswährung zum Greenback am Donnerstag mit 1,3107 USD erstmals – wenn auch nicht erfolgreich – die Widerstandszone um 1,3095/1,3115 USD getestet. Unterstützungen liegen nunmehr um 1,2967 USD. "Gelingt der Sprung über 1,3115 USD, entsteht zunächst Raum bis 1,3267 USD, dem Märztief", sagt Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen.

Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.169 USD festgestellt nach einem Vormittag-Fixing mit 1.168,00 USD.

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              Europa       Europa        Europa
              (17.20)      (13.01)       (7.51)
EUR/USD       1,3040       1,2987        1,3069
USD/JPY        86,66        86,37         86,48
EUR/JPY       113,02       112,19        113,02
EUR/GBP       0,8315       0,8343        0,8364
EUR/CHF       1,3614       1,3520        1,3593
===
   DJG/mpt/cln 

(END) Dow Jones Newswires

July 30, 2010 11:28 ET (15:28 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

ROUNDUP/Aktien New York: Gewinne – Gute Stimmung unter den Einkaufsmanagern

Friday, July 30th, 2010

NEW YORK (dpa-AFX) – Nach gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten haben die
US-Börsen am Freitag leichte Gewinne verbucht. Die Stimmung der Einkaufsmanager
in der Region Chicago hat sich im Juli überraschend verbessert. Zudem trübte
sich in den Vereinigten Staaten das von der Universität Michigan ermittelte
Konsumklima in diesem Monat nicht so stark ein wie zuvor berechnet. Andererseits
verlor die Wirtschaft in den USA im zweiten Quartal an Schwung.

In der ersten Handelsstuunde stieg der Dow Jones Industrial Average (DJIA)
nach anfänglichen Verlusten um 0,27 Prozent auf 10.495,46 Punkte. Der
breiter gefasste S&P-500-Index legte um 0,23 Prozent zu auf 1.104,05
Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq rückte der Composite-Index um
0,29 Prozent auf 2.258,11 Punkte vor und der Nasdaq-100-Index stieg
um 0,33 Prozent auf 1.866,43 Punkte.

Der Unterhaltungskonzern Walt Disney verkaufte nach
monatelangen Verhandlungen das Hollywood-Studio Miramax an eine Gruppe von
Investoren um den kalifornischen Bauunternehmer Ronald Tutor. Der Preis liegt
bei mehr als 660 Millionen Dollar. Disney-Aktien stiegen um 0,24 Prozent auf
33,79 Dollar.

Die Aktien des Biotech-Unternehmens Geron sprangen gar um 12,29
Prozent auf 5,39 Dollar nach oben. Die US-Arzneimittelbehörde hatte ein Verbot
für Versuche im Zusammenhang mit einer auf Stammzellen basierenden Therapie
aufgehoben.

Seine Umsatzprognose leicht nach unten revidierte der weltgrößte
Biotechnologiekonzern Amgen und begründete das unter
anderem mit dem schwachen Euro. Die meisten Produkte hätten sich nicht wie
erwartet entwickelt, sagte ein Analyst. Insofern sei das zweite Quartal
durchwachsen ausgefallen. Amgen-Papieren gaben um minimale 0,04 Prozent auf
53,35 Dollar ab.

Am Dow-Ende sackten die Papiere von Merck & Co. um 1,88
Prozent auf 34,40 Dollar ab. Der Pharmakonzern hatte im zweiten Quartal beim
Umsatz nicht die Erwartungen des Marktes erfüllt und geht im Gesamtjahr 2010
sogar von einen Rückgang um 170 Millionen US-Dollar aus.

Nach ExxonMobil , ConocoPhillips ,
Shell und Total meldete
auch Chevron einen Gewinnsprung für das zweite Quartal. Die gestiegenen Ölpreise
füllen diesem Unternehmen ebenfalls die Kasse. Die Chevron-Aktien
fielen dennoch um 0,91 Prozent auf 75,33 Dollar. Analysten sorgten
sich um negative Folgen des Moratoriums für Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko.
Dort arbeitet das Unternehmen an Großprojekten, die 2011 begonnen werden sollen.

Unter Druck gerieten auch die Anteilsscheine von Oracle
, nachdem das US-Justizministerium angeblich eine Klage gegen den
Konzern eingereicht hat. Vorgeworfen wird Oracle, bei einem Softwarevertrag, der
von 1998 bis 2006 galt, falsche Angaben zu Preisen gemacht zu haben. Die Papiere
sanken um 0,42 Prozent auf 23,60 Dollar./la/nl

DJ XETRA-START/Etwas leichter – Warten auf US-BIP

Friday, July 30th, 2010

DJ XETRA-START/Etwas leichter – Warten auf US-BIP

FRANKFURT (Dow Jones)–Etwas leichter ist der deutsche Aktienmarkt in den Wochenausklang gestartet. Händler sprechen von Zurückhaltung im Vorfeld wichtiger für den Nachmittag avisierter US-Konjunkturdaten. Darüber hinaus belasten die schwachen Vorgaben aus Asien. Stützend wirken sich allerdings Aussagen eines prominenten Vertreters der US-Notenbank aus, der eine Wiederaufnahme der quantitativen Geldpolitik angedeutet hat. Bis 9.51 Uhr verliert der DAX 0,4% oder 24 Punkte auf 6.110.

Charttechnisch ist der Leitindex im Bereich von 6.100 Punkten unterstützt, auf Widerstand trifft er auf dem Niveau von 6.200 Punkten. In der zweiten Reihe geht es für den MDAX um 0,4% oder 30 Punkte auf 8.376 nach unten, der TecDAX verliert 0,6% oder 5 Punkte auf 767.

Für neue Impulse dürften am Nachmittag die avisierten US-Konjunkturdaten sorgen. Auf dem Programm steht unter anderem das BIP für das zweite Quartal. Volkswirte rechnen im Mittel ihrer Prognosen mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um annualisiert 2,7% gegenüber den vorangegangenen drei Monaten.

Damit würde die größte Volkswirtschaft der Welt weit hinter den zuvor für dieses Erholungsstadium üblichen Expansionsraten zurückbleiben. Darüber hinaus wird die zweite Veröffentlichung des von der Universität Michigan ermittelten Verbrauchervertrauens für Juli erwartet. Hier lautet der Ökonomenkonsens auf 67,2 Punkte nach 66,5 Punkten anlässlich der ersten Umfrage.

Nach wie vor ist es die Berichtssaison, die im freitäglichen frühen Geschäft die Kurse macht. So steigen Lufthansa im Sog von British Airways um 0,8% auf 12,32 EUR. Der Wettbewerber hat sich im ersten Geschäftsquartal operativ verbessert. British Airways steigen um 3,1% auf 222,70 p.

Merck KGaA verteuern sich um 1,3% auf 68,03 EUR. Hier stützen zahlreiche Heraufstufungen, nachdem der Pharma- und Spezialchemiekonzern am Donnerstag deutlich besser als erwartet ausgefallene Zahlen für das abgelaufene Vierteljahr vorgelegt hat. Volkswagen rücken um 0,4% auf 81,34 EUR vor. Die Analysten von J.P. Morgan haben ihr Kursziel für die Aktien des Automobilherstellers auf 83 EUR von 78 EUR angehoben.

Am anderen Ende des Kurszettels verbilligen sich HeidelbergCement um 3,1% auf 38,78 EUR. Die Analysten von Merck Finck & Co. bemängeln die im zweiten Quartal mit 21% etwas schwächer als erwartet ausgefallene operative Marge. Darüberhinaus belastet der gesenkte Ausblick des Wettbewerbers Lafarge für die Zementnachfrage. BMW verbilligen sich um 1,5% auf 40,10 EUR, Daimler geben um 1,2% auf 40,95 EUR nach.

In der zweiten Reihe brechen GEA um 4,0% auf 17,18 EUR ein. Umsatz und EBIT entsprächen bereinigt zwar den Erwartungen, allerdings hätten die Wettbewerber zuvor deutlich bessere Zahlen vorgelegt, heißt es im Handel. Im TecDAX legen Conergy um 0,9% auf 0,75 EUR zu. Die Banken haben die per 31. Juli 2010 fälligen Kredite des Solarunternehmens verlängert.

DJG/jej/ros 

(END) Dow Jones Newswires

July 30, 2010 04:03 ET (08:03 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax im Minus – HeidelCement sehr schwach

Friday, July 30th, 2010

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Dax hat am Freitag an seine
Vortagsverluste angeknüpft. Nach einer anfangs kaum veränderten Tendenz sank der
Leitindex im frühen Handel um 0,43 Prozent auf 6.108,32 Punkte. Der MDax
verlor 0,23 Prozent auf 8.386,24 Punkte und der TecDax
fiel um 0,66 Prozent auf 766,54 Punkte. Am Markt sprachen Börsianer von
Zurückhaltung der Investoren.

“Die Skepsis über den Zustand der US-Wirtschaft dürfte weiter anhalten,
weshalb wohl vor dem Wochenende sehr genau auf die US-Konjunkturdaten geachtet
werden wird”, sagte etwa Marktexperte Chris Weston von IG Markets. An Daten
stehen das Bruttoinlandsprodukt, der Chicago Einkaufsmanager-Index und das
Konsumklima der Uni Michigan auf der Agenda.

Nachdem am Donnerstag eine Flut an Geschäftsberichten den Markt überschwemmt
hatte, kehrte an diesem Morgen etwas Ruhe ein. Aus dem Dax berichtete nur
HeidelbergCement über das abgelaufene Quartal, im MDax stehen EADS,
ElringKlinger, die Gea Group und Wacker Chemie mit Zahlen im Blick.

HEIDELCEMENT MIT GEMISCHTEN ZAHLEN

Die Aktie des Baustoffe-Herstellers HeidelbergCement war mit minus
3,20 Prozent auf 38,790 Euro schwächster Dax-Wert. Die Zahlen zum zweiten
Quartal wurden von Händlern als “gemischt” bewertet. “Umsatz und operatives
Ergebnis überzeugten, doch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern und das
Nachsteuerergebnis enttäuschten”, urteilte einer von ihnen. Ein zweiter sah vor
allem Probleme durch die Charttechnik, da die Aktien bislang Schwierigkeiten
gehabt hätten, den Widerstand bei 40,00 Euro zu durchbrechen.

An der MDax-Spitze sprangen dagegen die Aktien des Flugzeug- und
Rüstungskonzerns EADS um 3,33 Prozent auf 18,130 Euro hoch.
Das Unternehmen bekräftigte nach einem Auftragsboom im ersten Halbjahr seine
Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr. Die Prognosen für Aufträge, Umsatz,
Rentabilität und freien Cash Flow seien zudem angehoben worden, betonte ein
Händler.

GEA ENTTÄUSCHT BEIM ERGEBNIS

Beim Maschinenbau-Konzern Gea verwiesen Börsianer für die
Aktienverluste von etwas mehr als vier Prozent vor allem auf Enttäuschungen auf
der Ergebnisseite im zweiten Quartal. Gea profitierte zwar besonders von der
wachsenden Nachfrage in Asien und legte bei Auftragseingang und Umsatz etwas
stärker als erwartet zu, der operative Gewinn und der Überschuss blieben
allerdings darunter. Der Ausblick wurde bestätigt.

Trotz positiver Kommentare von Händlern auf die Quartalszahlen des
Halbleiter-Zulieferers und Chemiekonzerns Wacker Chemie gaben dessen
Aktien um 1,80 Prozent auf 125,25 Euro nach. Das Unternehmen hatte nach einem
Umsatz- und Gewinnschub im abgelaufenen Jahresviertel seine Prognosen für das
Gesamtjahr hochgeschraubt. Kaum besser erging es den Anteilsscheinen von
ElringKlinger , die um etwas mehr als ein Prozent nachgaben. Der
Autozulieferer hatte nach einem starken zweiten Quartal ebenfalls seine
Jahresprognosen angehoben./ck/tw

DJ XETRA-START/Knapp behauptet

Friday, July 30th, 2010

DJ XETRA-START/Knapp behauptet

FRANKFURT (Dow Jones)–Der deutsche Aktienmarkt startet knapp behauptet in den Freitag. Der DAX fällt gegen 9.03 Uhr geringfügig um 6 Punkte oder 0,1% auf 6.129 Punkte. Nach dem Rückschlag vom Donnerstag gebe es noch kleine Anschlussverkäufe, heißt es im Handel.

DJG/hru/ros 

(END) Dow Jones Newswires

July 30, 2010 03:05 ET (07:05 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

Aktien Europa Ausblick: Verluste erwartet – Negative Vorgaben der Wall Street

Friday, July 30th, 2010

PARIS/LONDON (dpa-AFX) – Nach negativen Vorgaben von der Wall Street werden
die wichtigsten europäischen Aktienindizes am Freitag im Minus erwartet. Der
Future auf den EuroStoxx 50 notierte gegen 8.10 Uhr bei 2.739 Punkten
und damit 0,47 Prozent unter seinem Handelsschluss vom Donnerstag. Den Londoner
FTSE 100 taxierte Finspreads um 0,43 Prozent niedriger. Unternehmen
wie Renault und Electricite de France (EdF)
rücken mit Zahlen in den Fokus. Der Energiekonzern hat zudem offenbar einen
Käufer für sein Stromnetz in Großbritannien gefunden. Der Flugzeug- und
Rüstungskonzern EADS hält nach einem Auftragsboom im ersten
Halbjahr an seinen Gewinnerwartungen für 2010 fest. Bei British Airways
weitete sich indes der operative Verlust aus./chs/rum

DJ DEVISEN/Euro hält sich vor US-BIP über 1,30 USD

Friday, July 30th, 2010

DJ DEVISEN/Euro hält sich vor US-BIP über 1,30 USD

FRANKFURT (Dow Jones)–Nachdem der Euro am Vortag ein 12-Wochenhoch zum Dollar markiert hat, startet die Gemeinschaftswährung etwas leichter in den Wochenausklang. Allerdings hält sie sich über der Marke von 1,30 USD. Zu Beginn des europäisch geprägten Devisengeschäfts kostet der Euro nur noch 1,3069 USD nach 1,3090 USD im donnerstäglichen späten New Yorker Handel.

Marktteilnehmer sprechen von leichten Gewinnmitnahmen vor dem für den Nachmittag angekündigten US-BIP für das zweite Quartal. Volkswirte rechnen im Mittel ihrer Prognosen mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um annualisert 2,7% gegenüber den vorangegangenen drei Monaten. Damit würde die größte Volkswirtschaft der Welt weit hinter den zuvor für dieses Erholungsstadium üblichen Expansionsraten zurückbleiben.

Darüber hinaus wird die zweite Veröffentlichung des von der Universität Michigan ermittelten Verbrauchervertrauens für Juli erwartet. Hier lautet der Ökonomenkonsens auf 67,2 Punkte nach 66,5 Punkten anlässlich der ersten Umfrage.

Aus charttechnischer Perspektive hat die Gemeinschaftswährung zum Greenback am Donnerstag mit 1,3107 USD erstmals – wenn auch nicht erfolgreich – die Widerstandszone um 1,3095/1,3115 USD getestet. Die technischen Indikatoren seien per saldo freundlich zu werten, sagt Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen. Der MACD sei im "Kauf" und auch der Stochastic richte sich oberhalb seiner Signallinie gen Norden.

"Gelingt der Sprung über 1,3115 USD, entsteht zunächst Raum bis 1,3267 USD, dem Märztief", so der Charttechniker. Weitere Hürden ließen sich dann in der Zone 1,3400 USD bis 1,3450 USD lokalisieren. Unterstützungen zeigten sich bei 1,3040 USD und um 1,3000 USD sowie bei 1,2967 USD.

Die Feinunze Gold kostet am Freitagmorgen 1.168,80 USD. Am Donnerstagnachmittag wurde sie in London mit 1.162,50 USD festgestellt.

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              Europa       New York           Europa
              (Fr., 7.51)  (Do., Späthandel)  (Do., 17.00)
EUR/USD       1,3069       1,3090             1,3092
USD/JPY        86,48        86,96              87,10
EUR/JPY       113,02       113,77             113,96
EUR/GBP       0,8364       ---                0,8382
EUR/CHF       1,3593       ---                1,3607
===
DJG/jej/ros 

(END) Dow Jones Newswires

July 30, 2010 02:00 ET (06:00 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Schwächer erwartet

Friday, July 30th, 2010

FRANKFURT (dpa-AFX)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: – SCHWÄCHER ERWARTET – Schwache Vorgaben aus Übersee dürften den
Dax zum Wochenschluss am Freitag etwas leichter in den Handel starten
lassen. Finspreads taxierte den deutschen Leitindex am Morgen um 0,23 Prozent
tiefer bei 6.121 Punkten, nachdem er am Vortag bereits 0,72 Prozent verloren
hatte. “Es herrscht nach wie vor Skepsis um den Zustand der US-Wirtschaft,
weshalb der Markt am Nachmittag genau auf die US-Konjunkturdaten achten dürfte”,
sagte ein Händler. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones (DJIA)
gab seit dem Xetra-Schluss am Vortag um 0,17 Prozent nach. In Tokio tendierte
die Börse ebenfalls mit Abschlägen. Die Berichtssaison setzt sich fort. EADS
und HeidelbergCement und Wacker Chemie
legten bereits ihre Quartalsberichte vor. Aus den USA berichten im Tagesverlauf
Merck & Co und Chevron .

USA: – SCHWÄCHER – Der Dow-Jones-Index hat am Donnerstag seinen zur
Wochenmitte eingeschlagenen Abwärtskurs fortgesetzt. Nach negativen
Unternehmensnachrichten standen vor allem Aktien von Konsumgüterherstellern und
Chipproduzenten unter Druck. Finanzwerte jedoch schlugen sich wegen eines
positiven Analystenkommentars zu Goldman Sachs etwas besser
als der Markt. Zudem verhinderten gute Konjunkturnachrichten größere Abschläge.
In den Vereinigten Staaten war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in
der vergangenen Woche etwas stärker als erwartet gesunken.

JAPAN: – VERLUSTE – In Japan notierte die Börse zum Wochenschluss am Freitag
schwächer. Laut Händlern sorgten die am Nachmittag anstehenden US-BIP-Daten für
Unsicherheit am Markt. Marktteilnehmer erhoffen sich einen besseren Einblick in
den aktuellen Stand der US-Konjunktur.

^
DAX 6.134,70 -0,72%
XDAX 6.124,43 -0,81%
EuroSTOXX 50 2.752,93 -0,48%
Stoxx50 2.486,79 -0,45%

DJIA 10.467,16 -0,29%
S&P 500 1.101,53 -0,42%
NASDAQ 100 1.860,30 -0,66%

Nikkei 9.537,90 -1,63%
°

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
——————————————————————————-

RENTEN: – FREUNDLICH ERWARTET – Der für den Anleihenmarkt richtungsweisende
Euro-Bund-Future wird am Freitag nach Einschätzung von
Experten freundlich tendieren. Bei den den Daten zum US-Bruttoinlandsprodukt
(BIP) im zweiten Quartal sei eine negative Überraschung nicht unwahrscheinlich,
heißt es in einer Tagesvorschau. Der private Verbrauch sollte aufgrund der
Arbeitsmarktsituation nur wenig zum Wachstum beigetragen haben. Auch der
Außenbeitrag könnte über die Importe einen negativen Wachstumsbeitrag geliefert
haben. Die europäischen Daten dürften hingegen keinen Einfluss auf das Geschehen
ausüben. Der Bund-Future wird sich laut HSH Nordbank in einer Handelsspanne von
127,70 bis 129,0 Punkten bewegen.

^
Bund-Future 128,16 0,13%
T-Note-Future 123,44 0,28%
T-Bond-Future 127,25 0,30%
°

DEVISEN: – UNTER 1,31 US-DOLLAR – Der Euro ist am Freitagmorgen
wieder unter die Marke von 1,31 US-Dollar gefallen. Am Vortag hatte die
Gemeinschaftswährung die Marke erstmals seit Mai wieder übersprungen. Zuletzt
notierte der Euro bei 1,3080 US-Dollar. Vor den am Nachmittag anstehenden
US-BIP-Zahlen mache sich am Markt eine gewisse Unruhe breit, hieß es von
Händlern. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag
auf 1,3069 (Mittwoch: 1,2992) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit
0,7652 (0,7697) Euro.

^
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,3080 +0,02%
USD/Yen 86,43 -0,52%
Euro/Yen 112,98 -0,57%
°

ROHÖL – ETWAS SCHWÄCHER – Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel leicht
gefallen. Die schwächeren Aktienmärkte in Asien hätten auch die Ölpreise
belastet, sagten Händler. Im weiteren Handelsverlauf dürften vor allem die Daten
zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal in den USA das Marktgeschehen
bestimmen. Nach zuletzt eher enttäuschenden Konjunkturdaten wird eine
Abschwächung der konjunkturellen Dynamik erwartet. Ein geringeres
Wirtschaftswachstum in den USA würde auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.

WTI (NYMEX) 78,10 -0,26 USD (7:15 Uhr)

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/rum

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Verluste – Konsumgüter- und Chipwerte fallen

Thursday, July 29th, 2010

NEW YORK (dpa-AFX) – Der Dow-Jones-Index hat am Donnerstag seinen
zur Wochenmitte eingeschlagenen Abwärtskurs fortgesetzt. Nach negativen
Unternehmensnachrichten standen vor allem Aktien von Konsumgüterherstellern und
Chipproduzenten unter Druck. Finanzwerte jedoch schlugen sich wegen eines
positiven Analystenkommentars zu Goldman Sachs etwas besser
als der Markt. Zudem verhinderten gute Konjunkturnachrichten größere Abschläge.
In den Vereinigten Staaten war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in
der vergangenen Woche etwas stärker als erwartet gesunken.

Der DJIA sank nach einer Berg- und Talfahrt schließlich um weitere
0,29 Prozent auf 10.467,16 Punkte, nachdem er am Vortag bereits 0,38 Prozent
abgegeben hatte. Für den breiter gefassten S&P-500-Index ging es an
diesem Donnerstag um 0,42 Prozent auf 1.101,53 Punkte nach unten. An der
Technologiebörse Nasdaq fiel der Composite-Index um 0,57 Prozent auf
2.251,69 Punkte. Der Nasdaq-100-Index gab um 0,66 Prozent nach auf
1.860,30 Punkte.

Die Aktien von Colgate-Palmolive brachen nach Zahlen um
6,84 Prozent auf 78,12 US-Dollar ein. Der Gewinn hatte zwar über den Erwartungen
gelegen, allerdings reagierten Börsianer enttäuscht auf die Umsatzzahlen des
Konsumgüterherstellers. Zudem warnte das Unternehmen davor, dass die
Währungsabwertung in Venezuela im Gesamtjahr 2010 negativer zu Buche schlagen
werde, als bislang angenommen. Ferner senkte der Lebensmittelhersteller Kellogg
seinen Umsatzausblick, woraufhin die Papiere des
Lebensmittelkonzerns um 6,87 Prozent auf 47,98 Dollar absackten.

Die negativen Nachrichten von Colgate-Palmolive und Kellogg belasteten auch
die Notierungen anderer Konsumgüterhersteller. So fielen die Papiere von Kraft
Foods am Dow-Ende um 2,05 Prozent auf 29,11 Dollar.
Anteilsscheine von Procter & Gamble verloren dahinter 1,64
Prozent auf 61,67 Dollar.

Ferner muss der Grafikkarten-Spezialist Nvidia mitten
im Computerboom einen empfindlichen Dämpfer einstecken. Das Unternehmen senkte
vollkommen unerwartet seine Prognose für das gerade ablaufende zweite
Geschäftsquartal. Die Aktien brachen um 9,87 Prozent auf 9,13 Dollar ein. Auch
die Titel der Branchenkollegen mussten Abschläge hinnehmen: Intel
verloren 1,41 und Advanced Micro Devices (AMD)
2,76 Prozent an Wert.

Motorola schaffte derweil in seinem lange verlustreichen
Handygeschäft die Wende. Vor allem Smartphones verkauften sich bestens und
sorgten für einen ordentlichen Gewinn. Das Unternehmen übertraf mit seinem
Zahlenwerk die durchschnittlichen Markterwartungen. In dem trüben Marktumfeld
konnten die Papiere ihre anfänglichen, deutlichen Gewinne jedoch nicht
verteidigen und fielen am Ende um 0,91 Prozent auf 7,61 Dollar.

Die gestiegenen Ölpreise ließen beim weltgrößten Energiekonzern ExxonMobil
den Gewinn sprudeln. Das Unternehmen verdiente im zweiten
Quartal doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Mit dem Ergebnis toppte
ExxonMobil sogar die kühnsten Erwartungen der Börsianer. Nach diesen guten
Meldungen machten einige Anleger Kasse, die Aktien sanken um 0,94 Prozent auf
60,34 Dollar.

Mit Blick auf die Finanzwerte stiegen Bank of America um
0,29 Prozent auf 14,03 Dollar und The Travelers um 0,46
Prozent auf 50,52 Dollar. Börsianer begründeten dies mit einer positiven Studie
der Citigroup zu Goldman Sachs, die den gesamten Sektor stütze.
Goldman-Sachs-Titel verteuerten sich um 3,65 Prozent auf
152,58 Dollar. Papiere von Visa <3V64.FSE> aber fielen um 4,26 Prozent
auf 71,98 Dollar. Händler verwiesen darauf, dass die neuen Regulierungen der
Gebühren, die Kreditkartenunternehmen von Händlern und Restaurants kassieren,
künftige Gewinne schmälern könnten./la/nmu

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste – Dow im Minus, Konsumwerte belasten

Thursday, July 29th, 2010

PARIS/LONDON (dpa-AFX) – Der EuroStoxx 50 hat am Donnerstag seine
Vortagesverluste ausgeweitet. Börsianer machten dafür Gewinnmitnahmen im Dow
Jones nach den zuletzt deutlichen Kursanstiegen verantwortlich. Zudem
litten US-Konsumwerte unter negativen Zahlen von Colgate-Palmolive
und drückten den Leitindex damit weiter ins Minus. Positiv
aufgenommene Quartalsergebnisse europäischer Schwergewichte dämmten Händlern
zufolge die Verluste an den europäischen Börsen ein.

Der EuroStoxx 50 sank um 0,48 Prozent auf 2.752,93 Punkte,
nachdem er am Vortag bereits 0,12 Prozent verloren hatte. Der CAC-40-Index
fiel in Paris um 0,50 Prozent auf 3.651,91 Punkte und der FTSE 100
in London gab um 0,11 Prozent nach auf 5.313,95 Punkte.

Auch in Europa zählten Konsumwerte zu den größten Verlierern. Der
entsprechende Branchenindex fiel um 1,40 Prozent auf 386,01 Punkte.
Unter den Einzelwerten verbilligten sich etwa die Papiere von Unilever
um 2,66 Prozent auf 22,51 Euro und die von Groupe Danone
um 1,44 Prozent auf 43,72 Euro.

Gemieden wurden ebenfalls die als konjunktursensibel geltenden Finanzwerte.
So fielen BNP Paribas am Ende des europäischen Leitindex
EuroStoxx 50 um 2,84 Prozent auf 53,40 Euro. Credit Agricole
und Banco Santander sanken um 1,72 und 1,63
Prozent. Damit rückte in den Hintergrund, dass die spanische Großbank im ersten
Halbjahr die Schwäche in ihrem Heimatmarkt mit einem starken Auslandsgeschäft
ausgeglichen hatte. Vor allem das Geschäft in Brasilien entwickelte sich zuletzt
positiv und war im ersten Halbjahr bereits einer der größten Gewinnbringer.

Zu den größten Verlierern zählten die Papiere von ArcelorMittal
. Die Stahl-Titel verloren nach negativen Analystenkommentaren als
Reaktion auf die Zahlenvorlage vom Vortag 2,21 Prozent auf 23,665 Euro.

Sanofi-Aventis-Titel sanken um 1,34 Prozent auf 44,82
Euro. Der Pharmakonzern hatte zwar im zweiten Quartal mehr verdient als im
Vorjahr, allerdings auch die am Wochenende gesenkte Prognose bestätigt. Darüber
hinaus kursieren weiter Gerüchte um eine Übernahme des US-Biotech-Unternehmens
Genzyme . Dessen Aktien gewannen zuletzt in New York 2,94
Prozent.

Besonders stark entwickelten sich die Papiere von France Telecom
mit einem Plus von 5,47 Prozent auf 16,00 Euro. Trotz eines Umsatz-
und Gewinnrückgangs hatte das Unternehmen nach Einschätzung von Börsianern auf
seinem Heimatmarkt besser als erwartet abgeschnitten. Auch der spanische
Konkurrent Telefonica überraschte mit seinen Zahlen
positiv, die Titel gewannen 3,20 Prozent auf 17,55 Euro.

Die Aktien von Shell reagierten mit einem
Minus von 0,20 Prozent auf 1.783,50 Pence auf die Quartalszahlen. Der
britisch-niederländische Ölkonzern hatte den Gewinn steigern können. Doch
Konzernchef Peter Voser hatte auch von einem unsicheren Ausblick gesprochen.

Derweil erhöhte der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca
nach einem Gewinnanstieg seine Prognose, die Titel stiegen
um 2,70 Prozent. Das Unternehmen macht zudem Fortschritte bei der Zulassung des
Blutverdünners Brilinta in den USA. Auch der italienische Energiekonzern Enel
hob nach einem zweistelligen Ergebnisplus im ersten
Halbjahr die Prognose für 2010 an. Die Aktien stiegen um 0,07 Prozent./la/edh

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax im Minus – Nachlassende Euphorie

Thursday, July 29th, 2010

FRANKFURT/MAIN (dpa-AFX) – Der Dax ist am Donnerstag im Zuge einer
schwächeren Wall Street ins Minus gedreht. Zum Handelsschluss verbuchte der
deutsche Leitindex ein Minus von 0,72 Prozent auf 6.134,70 Zähler. Der MDax
sank um 1,06 Prozent auf 8.405,41 Punkte und der TecDax
büßte 1,04 Prozent auf 771,61 Punkte ein. Bis kurz nach Börseneröffnung in New
York hatte der Dax noch deutlich im Plus notiert. In den USA litten Konsumwerte
unter negativen Zahlen von Colgate-Palmolive – dies habe auch
am deutschen Markt für eine nachlassende Euphorie gesorgt, sagte ein Händler.

Unterdessen läuft die Berichtssaison in Deutschland auf Hochtouren und
allein an diesem Donnerstag standen sieben der 30 Dax-Unternehmen mit ihren
Geschäftsberichten im Fokus. Die Aktien von Merck profitierten als
Dax-Spitzenreiter mit plus 4,61 Prozent auf 67,16 Euro vor allem von einer
Erholung im Chemiegeschäft. Dass Europas größter Autobauer Volkswagen (VW)
im zweiten Quartal dank der anziehenden Autonachfrage einen
Milliardengewinn einfuhr und zudem einen hohen Barmittelzufluss meldete, verhalf
diesen Papieren zu einem Kurszuwachs von 3,05 Prozent auf 80,99 Euro.

SIEMENS IST KEINE ÜBERRASCHUNG

Siemens-Aktien fielen dagegen um 2,27 Prozent auf 74,42 Euro. Dem
Industriekonzern gelang es zwar, im dritten Unternehmensquartal dank eines
brummenden Geschäfts in den wichtigsten Sparten an vergangene Boomzeiten
anzuknüpfen und zudem zeigte sich Vorstandschef Peter Löscher nun noch
optimistischer für das gesamte Geschäftsjahr 2009/2010. Eine wirkliche
Überraschung war das am Markt aber nicht mehr.

Am Dax-Ende versammelten sich nach Zahlen die Titel von Lufthansa
und MAN. Lufthansa gaben um 2,31 Prozent auf 12,500 Euro nach. Die
Fluglinie meldete bereits am Vorabend rote Zahlen und begründete dies mit
Flugausfällen aufgrund der Aschewolke. Händler sahen auch in Gewinnmitnahmen die
Ursache für die Kursverluste, nachdem das Papier am Vortag noch zu den besten
Werten gezählt hatte. MAN-Titel sanken nach soliden Quartalszahlen um 2,69
Prozent auf 71,03 Euro. Ein Börsianer sagte, durch die bereits positiven
Aussagen der Konkurrenten Scania , Volvo
und Daimler sei schon ein Großteil der guten Nachrichten im
Kurs enthalten gewesen.

AUCH DIE ANDEREN EUROPÄISCHEN BÖRSEN IM MINUS

Der EuroStoxx 50 ging 0,48 Prozent tiefer bei 2.752,93 Punkten aus
dem Handel. Der CAC-40-Index in Paris und der Londoner FTSE 100 gaben
ebenfalls nach. Der New Yorker Dow Jones Industrial Industrial
notierte zum europäischen Handelsschluss im Minus.

Am Rentenmarkt fiel die durchschnittliche Rendite börsennotierter
Bundeswertpapiere auf 2,40 (Dienstag: 2,42) Prozent. Der Rentenindex Rex sank um
0,19 Prozent auf 125,81 Punkte. Der Bund Future stieg um 0,29 Prozent auf 128,18
Punkte. Der Euro stieg am Donnerstag. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte
den Referenzkurs auf 1,3069 (Vortag: 1,2992) Dollar fest. Der Dollar kostete
damit 0,7652 (0,7697) Euro./ajx/nmu/

— Von Achim Jüngling, dpa-AFX —

DJ DEVISEN/Euro auf höchstem Stand seit Anfang Mai

Thursday, July 29th, 2010

DJ DEVISEN/Euro auf höchstem Stand seit Anfang Mai

FRANKFURT (Dow Jones)–Der Euro baut seine Gewinne am Donnerstagnachmittag noch etwas aus. Gegen 17.00 Uhr steht die Gemeinschaftswährung bei 1,3092 USD nach 1,3084 USD am Mittag. Das Tageshoch von 1,3108 USD ist der höchste Euro-Stand seit Anfang Mai. "Der Euro könnte nun bis 1,3250 steigen", so ein technisch orientierter Marktteilnehmer. Dort liege ein Dreifach-Tief vom Frühjahr, das nun Widerstand sei.

Die Nachrichten aus dem Euroraum stützen nach Aussage einer Händlerin den Euro. Zum einen zeigt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland sehr robust, die Zahl der Arbeitslosen ging im Juli um 20.000 Menschen zurück. BA-Vorstandsvorsitzender Frank-Jürgen Weise sagte, die Arbeitslosigkeit sei im Zuge der Sommerpause gestiegen, saisonbereinigt aber wie schon in den Vormonaten gesunken. Die deutsche Wirtschaft sei auf Erholungskurs, und die Lage auf dem Arbeitsmarkt habe sich weiter verbessert.

Zum anderen hat sich das Geschäftsklima in der Eurozone im Juli überraschend stark aufgehellt. Wie die Europäische Kommission berichtete, stieg der entsprechende Index auf plus 0,66 Punkte, Ökonomen hatten für Juli einen Stand von plus 0,38 erwartet. Ein Indexstand des Geschäftsklimas von Null entspricht dem langfristigen Durchschnittswachstum der Industrieproduktion von 2%.

Das Industrievertrauen hat mit minus 4 nach minus 6 Punkten ein Zweijahreshoch erreicht. Auch der Pessimismus in der Baubranche hat etwas nachgelassen. Das Resultat der Umfrage unterstützt nach Einschätzung der Postbank den Eindruck, dass die zuletzt schwungvollere wirtschaftliche Erholung in der Eurozone – bei durchaus differenzierter Entwicklung einzelner Länder – über die Sommermonate fortdauere.

Noch ist es nach Einschätzung der Commerzbank zu früh, für den Dollar Entwarnung zu geben. Denn nach wie vor sehe der Markt eine kleine Wahrscheinlichkeit, dass die USA erneut in eine Rezession falle. Schlechte Daten erhöhten diese Wahrscheinlichkeit, auch wenn sie nach wie vor sehr gering sein dürfte. Mehr Klarheit könnten am Freitag die BIP-Daten aus den USA für das zweite Quartal geben.

Die Feinunze Gold ist zum Londoner Nachmittag-Fixing mit 1.162,50 USD notiert worden nach einem Vormittags-Fixing von 1.166 USD.

===
                   Europa         Europa         Europa
                   (17.00)        (13.00)        (7.40)
EUR/USD            1,3092         1,3084         1,3025
USD/JPY             87,10          86,75          87,14
EUR/JPY            113,96         113,53         113,42
EUR/GBP            0,8382         0,8371         0,8330
EUR/CHF            1,3607         1,3650         1,3746
===
DJG/hru/cln 

(END) Dow Jones Newswires

July 29, 2010 11:16 ET (15:16 GMT)

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ROUNDUP/Aktien New York: Dow Jones wieder im Plus – Daten und Exxon überzeugen

Thursday, July 29th, 2010

NEW YORK (dpa-AFX) – Gute Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt haben dem
Dow-Jones-Index (DJIA) am Donnerstag wieder Auftrieb verliehen. In den
Vereinigten Staaten war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der
vergangenen Woche etwas stärker als erwartet gesunken. Auch die laufende
Berichtssaison lieferte überwiegend positive Impulse: So meldete etwa der
Energiekonzern ExxonMobil einen unerwartet hohen Gewinn.

Der DJIA legte in der ersten Handelsstunde um 0,34 Prozent auf
10.533,30 Punkte zu, nachdem er am Vortag noch 0,38 Prozent abgegeben hatte. Für
den breiter gefassten S&P-500-Index ging es an diesem Donnerstag um
0,27 Prozent auf 1.109,12 Punkte hoch. An der Technologiebörse Nasdaq rückte der
Composite-Index um 0,02 Prozent vor auf 2.264,98 Punkte. Der
Nasdaq-100-Index legte ebenfalls um 0,02 Prozent zu auf 1.873,02
Punkte.

Die gestiegenen Ölpreise ließen beim weltgrößten Energiekonzern ExxonMobil
den Gewinn sprudeln. Das Unternehmen verdiente im zweiten
Quartal doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Mit dem Ergebnis toppte
ExxonMobil sogar die kühnsten Erwartungen der Börsianer. Die Aktien stiegen um
0,76 Prozent auf 61,37 US-Dollar.

Motorola schaffte in seinem lange verlustreichen
Handygeschäft die Wende. Vor allem Smartphones verkauften sich bestens und
sorgten für einen ordentlichen Gewinn. Auch Motorola übertraf mit seinem
Zahlenwerk die durchschnittlichen Markterwartungen. Daraufhin verteuerten sich
die Papiere um 3,26 Prozent auf 7,93 Dollar.

Die Aktien von Colgate-Palmolive brachen nach Zahlen um
6,83 Prozent auf 78,13 Dollar ein. Der Gewinn hatte zwar über den Erwartungen
gelegen, allerdings reagierten Börsianer enttäuscht auf die Umsatzzahlen des
Konsumgüterherstellers. Zudem warnte das Unternehmen davor, dass die
Währungsabwertung in Venezuela im Gesamtjahr 2010 negativer zu Buche schlagen
werde, als bislang angenommen.

Im Fokus standen auch die Papiere von Visa <3V64.FSE>. Sie fielen um
4,27 Prozent auf 71,97 Dollar. Dabei hatte der weltgrößte Kreditkarten-Anbieter
im dritten Geschäftsquartal (Ende Juni) rasant steigende Geldströme registriert.
Händler bezeichneten die Zahlen zwar einhellig als besser als erwartet. Sie
verwiesen aber gleichzeitig darauf, dass die neuen Regulierungen der Gebühren,
die Kreditkartenunternehmen von Händlern und Restaurants kassieren, künftige
Gewinne schmälern könnten.

Einmal mehr von Übernahmegerüchten getrieben wurden hingegen die Aktien von
Genzyme , die 3,40 Prozent auf 70,25 Dollar zulegten.
Nachdem sich die Führung des französischen Pharmakonzerns Sanofi Aventis
bei der Präsentation seiner Quartalszahlen nicht zu einer
möglichen Übernahme des US-Biotechnunternehmens geäußert hatte, wird nun weiter
spekuliert. Papiere von Sanofi-Aventis verloren zuletzt 0,42 Prozent auf 45,24
Euro./la/edh

Studie: Rettung deutscher Banken kann bis zu 52 Mrd EUR kosten

Thursday, July 29th, 2010

Studie: Rettung deutscher Banken kann bis zu 52 Mrd EUR kosten

BERLIN (Dow Jones)–Die Rettung der deutschen Banken kann Bund und Länder voraussichtlich zwischen 34 und 52 Mrd EUR kosten. Das entspräche 1,4% bis 2,2% des Bruttoinlandsprodukt (BIP). Zu diesem Ergebnis kommt Finanzmarktexperte Christoph Kaserer in seiner im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellten Studie, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Demnach würde jeder Einwohner Deutschlands durch die Bankenrettung mit 417 bis 632 EUR belastet.

Am meisten Geld müssen Bund und Länder für die Rettung der von ihnen kontrollierten Finanzinstitute aufbringen. “Die direkten Kosten der Finanzkrise werden zu 80% bei den staatlichen Banken anfallen”, sagte Kaserer, der über Finanzmanagement und Kapitalmärkte an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität München lehrt. Das sei der Preis für eine schlechte Kontrolle und jahrelange Tolerierung untauglicher Geschäftsmodelle durch die Politik. Die Bankenrettungsmaßnahmen hätten zudem zu einer weiteren Erhöhung des staatlichen Anteils geführt.

INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr forderte, dass sich die Politik als Eigentümer konsequent aus dem Bankensektor zurückziehen müsse, um das Haftungsrisiko der Steuerzahler zu minimieren. Die Finanzmarktkrise habe gezeigt, dass ein staatlich dominierter Bankensektor enorme finanzielle Risiken für die Steuerzahler in sich berge. Zudem beschränke er die Wachstums- und Innovationsdynamik des Finanzsektors. Eine so genannte Exitstrategie müsse sowohl für die Beteiligungen an ehemals privaten Instituten wie auch für die Landesbanken entwickelt werden.

Als ersten Schritt schlägt der Finanzexperte Kaserer vor, die Landesbanken umzustrukturieren. Diese müssten sich auf Kernkompetenzen konzentrieren. Danach wäre der Weg für eine Privatisierung frei. Diese könne man “ergebnisoffen und diskriminierungsfrei” dem Markt überlassen. Für die ehemals privaten Banken wie die Hypo Real Estate (HRE) und Commerzbank empfiehlt der Finanzmarktexperte, die Beteiligungen über die Börse oder an einen Finanzinvestor zu veräußern.

 Webseite: www.insm.de 

Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires,
+49 (0)30 - 2888 4122, beate.preuschoff@dowjones.com
DJG/bep/apo

(END) Dow Jones Newswires

July 29, 2010 04:45 ET (08:45 GMT)

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DJ XETRA-START/Gut behauptet – Trotz guter Zahlen geht DAX die Luft aus

Thursday, July 29th, 2010

DJ XETRA-START/Gut behauptet – Trotz guter Zahlen geht DAX die Luft aus

FRANKFURT (Dow Jones)–Getrieben von unter dem Strich besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen ist der deutsche Aktienmarkt etwas fester in den Donnerstag gestartet. Im frühen Geschäft des ersten Höhepunkts der Berichtssaison geht den Indizes dann allerdings wieder die Luft aus. "Je näher wir im DAX der Marke von 6.300 Punkten kommen, desto dünner wird das Eis", sagt ein Händler. Bis 9.49 Uhr MESZ steigt der Leitindex um 0,2% oder 10 Punkte auf 6.189.

So lange der DAX nicht unter die im Bereich von 6.120 bis 6.130 Punkten gelegene Unterstützung fällt, sieht Staud Research jedoch die Chance auf einen weiteren Anstieg gewahrt. In der zweiten Reihe geht es für den MDAX um 0,5% oder 44 Punkte auf 8.452 nach unten. Der TecDAX fällt um 0,6% oder 5 Punkte auf 775 zurück.

Die Agenda der Konjunkturdaten ist am Donnerstag spärlich bestückt, auf dem Programm stehen am Nachmittag lediglich die Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung. Volkswirte erwarten im Mittel ihrer Prognosen einen Rückgang um 4.000 binnen Wochenfrist. Die Kurse könnten vor diesem Hintergrund auch bis zum Sitzungsende von der Einschätzung der vorgelegten Quartalszahlen gemacht werden.

Tagesgewinner sind bislang Merck KGaA, die um 3,9% auf 66,71 EUR zulegen. "Bei Umsatz und Ergebnis besser als von mir erwartet", kommentiert Bankhaus-Lampe-Bank-Analystin Leslie Iltgen die Zahlen für das abgelaufene Vierteljahr. Mit der sehr guten Entwicklung im Flüssigkristall- und Chemiegeschäft habe sie gerechnet, positiv habe hingegen die Pharmasparte überrascht. "Auch die Anhebung der Prognose hatte ich erwartet, allerdings ist sie etwas stärker als gedacht ausgefallen", sagt die Analystin.

Für Deutsche Telekom geht es im Gleichschritt mit den übrigen europäischen Anbietern von Telekommunikationsdienstleistungen um 0,9% auf 10,34 EUR nach oben. Für gute Sektorstimmung sorgt France Telecom. Die Franzosen haben ihren Investoren für die kommenden drei Jahre eine Dividende von 1,40 EUR je Aktie garantiert.

Bayer drehen nach einem Start unter negativem Vorzeichen ins Plus und verteuern sich um 0,5% auf 44,42 EUR. "Schwach, aber nicht ganz unerwartet", sagt eine Analystin zu den Zahlen für das abgelaufene Quartal und dem Ausblick. Die gesenkte Prognose für CropScience komme angesichts des langen Winters und der Preisentwicklung besonders in der NAFTA-Region nicht überraschend. Etwas enttäuschend sei allerdings, dass Bayer auch die Guidance für HealthCare nach unten angepasst habe. "Hier hatten wir gehofft, dass das Unternehmen darum herum kommen würde", sagt sie.

"Durch die Bank positiv", kommentiert Analyst Per-Ola Hellgren von der LBBW die am Vorabend vorgelegten Zahlen der Lufthansa. "Das Ergebnis ist hervorragend, Lufthansa hat anscheinend sowohl im Passagier- als auch im Cargogeschäft zugelegt." Auch die Bekräftigung der Gesamtjahresprognose hebt der Analyst positiv hervor. Dennoch fallen die Aktien um 4,3% auf 12,24 EUR zurück. Der Titel ist jedoch zuletzt bereits sehr gut gelaufen, zuletzt hatte der Unternehmensbericht von Air France-KLM für Rückenwind gesorgt.

Auch für MAN geht es trotz guter Zahlen um 3,5% auf 70,42 EUR nach unten. "Auf den ersten Blick positiv, auf den zweiten Blick noch besser", so das Fazit eines Analysten. Das operative Ergebnis habe deutlich über seinen Erwartungen gelegen. Der Blick in die Sparten verrate, dass MAN vor allem in dem von Großaktionär Volkswagen übernommenen Lateinamerikageschäft überrascht habe. "Der Ausblick war dann doch nicht stark genug, um die gut gelaufene Aktie über das bisherige Jahreshoch bei 76 EUR zu heben", meint ein Händler mit Verweis auf das Minus der Aktie. Im Bereich der horizontalen Unterstützung bei 70 EUR finde die Aktie aber einen soliden Halt.

In der zweiten Reihe geben Aixtron um 2,2% auf 23,79 EUR nach. "Besser als die Konsensprognose aber vielleicht dennoch eine Enttäuschung", kommentiert equinet-Analyst Adrian Pehl den Auftragseingang im zweiten Quartal. Angesichts der Entwicklung beim US-Wettbewerber Veeco hätten sich einige Investoren womöglich eher 180 Mio EUR als die gelieferten 175,4 Mio EUR erhofft. "Auch der angehobene Ausblick für das Gesamtjahr entspricht lediglich meinen Prognosen", dämpft Pehl zu hohe Erwartungen an die Reaktion der Aixtron-Aktie auf die Zahlen.

"Schreckt mich nicht sonderlich", kommentiert Michael Bahlmann, Analyst bei M.M. Warburg, die im zweiten Quartal hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Lizenzumsätze der Software AG. Schließlich hätten die nicht minder wichtigen Einnahmen aus Maintenance die Prognosen im gleichen Umfang übertroffen. Auch das Verteilungsbild bei den Lizenzeinnahmen sorge eher für Entwarnung. Software AG geben dennoch um 3,6% auf 88,50 EUR nach.

DJG/jej/ros 

(END) Dow Jones Newswires

July 29, 2010 04:04 ET (08:04 GMT)

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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax leicht im Plus – Zahlenflut

Thursday, July 29th, 2010

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Dax hat am Donnerstag nach einem
freundlichen Start einen Großteil der Gewinne wieder abgegeben. Mehrere starke
Geschäftsberichte deutscher Großkonzerne hätten keinen allzu nachhaltigen
Auftrieb geben können, hieß es. “Es ist schon etwas merkwürdig”, sagte
Marktexperte Mario Gollob von CMC Markets. “Nach unten kommt beim Dax immer
wieder schnelle Nachfrage zustande, nach oben scheint aber bei 6.200 Punkten der
Deckel drauf zu sein.”

Im frühen Handel rückte der Leitindex nurmehr um 0,17 Prozent auf 6.189,53
Punkte vor, nachdem er zum Handelsstart noch die Marke von 6.200 Punkten
übersprungen hatte. Der MDax sank um 0,44 Prozent auf 8.457,63 Punkte
und der TecDax verlor 0,46 Prozent auf 776,11 Punkte.

BERICHTSSAISON AUF HOCHTOUREN

Die Berichtssaison in Deutschland läuft auf Hochtouren: Allein sechs
Dax-Unternehmen stehen an diesem Tag mit ihren Geschäftsberichten im Fokus. Sehr
positiv stachen Merck und BASF hervor und auch die Bayer-Zahlen kamen recht gut
am Markt an. Die Siemens-Zahlen waren ebenfalls sehr stark, was aber bereits
erwartet worden war.

Favorit im Dax waren die Aktien von Merck mit plus 3,75 Prozent
auf 66,61 Euro. Vor allem die Erholung im Chemiegeschäft führte bei Merck zu
einem kräftigen Gewinnanstieg und einer Anhebung der Jahresprognosen. “Insgesamt
ein starker Quartalsbericht”, urteilte ein Händler und behielt recht mit seiner
Annahme, dass die Aktie des Chemie- und Pharmakonzerns rasch wieder über 65 Euro
steigen werde.

BASF PROFITIERT VON STARKER NACHFRAGE

Überraschend starke Zahlen legte auch der weltgrößte Chemiekonzern BASF
vor, was der Aktie ein Plus von 0,38 Prozent auf 4550 Euro einbrachte.
BASF profitierte im zweiten Jahresviertel erneut von einer kräftig anziehenden
Nachfrage in fast allen Bereichen. Nach bereits einem überraschend guten
Auftaktquartal verdoppelte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern (EBIT) und
Sondereffekten nahezu. Trotz einer unerwartet schwachen Verfassung des
Agrochemie- und Gesundheitsgeschäfts im zweiten Quartal bekräftigte außerdem der
Chemie- und Pharmakonzern Bayer seine Konzernprognose für 2010. Das
verhalf der Aktie zu einem Plus von 0,69 Prozent auf 44,500 Euro.

Dem Elektrokonzern Siemens gelang es zwar, im dritten
Unternehmensquartal dank eines brummenden Geschäfts in den wichtigsten Sparten
an vergangene Boomzeiten anzuknüpfen und zudem zeigte sich Vorstandschef Peter
Löscher nun noch optimistischer für das gesamte Geschäftsjahr 2009/2010, doch
eine wirkliche Überraschung war das am Markt nicht mehr. Daher wurden nach einem
freundlichen Start Gewinne mitgenommen und das Papier sank um 0,43 Prozent auf
75,82 Euro.

LUFTHANSA AM DAX-ENDE

Am Dax-Ende versammelten sich nach Zahlen die Titel von Lufthansa und MAN.
Die Lufthansa meldete bereits am Vorabend rote Zahlen und begründete
dies mit Flugausfällen aufgrund der Aschewolke. Nun will die Fluggesellschaft
weiter an der Kostenschraube drehen. Das Papier büßte 4,73 Prozent auf 12,190
Euro ein. MAN sanken nach soliden Quartalszahlen um 4,03 Prozent auf
70,05 Euro. Ein Händler begründete dies damit, dass durch die bereits positiven
Aussagen der Konkurrenten Scania , Volvo
und Daimler schon ein Großteil der guten Nachrichten im
Kurs enthalten sei. Die VW-Aktien gaben um rund ein Prozent nach. Der
Wolfsburger Autohersteller wird im Tagesverlauf ebenfalls Zahlen vorlegen.

Am Ende des MDax gaben Continental und Puma nach Zahlen
zwischen zwei und drei Prozent nach./ck/rum

DJ XETRA-START/Etwas fester – Mehrheitlich gute Zahlen stützen

Thursday, July 29th, 2010

DJ XETRA-START/Etwas fester – Mehrheitlich gute Zahlen stützen

FRANKFURT (Dow Jones)–Etwas fester ist der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag in den Handel gestartet. Gestützt wird der Markt von den mehrheitlich sehr guten Zahlen der Unternehmen. Der DAX steigt gegen 9.05 Uhr um 0,4% oder 23 auf 6.202 Punkte. Größter Gewinner ist die Aktie von Merck, die um 2,9% auf 66,04 EUR anzieht. Händler haben die Zahlen der Darmstädter als "bombastisch" bezeichnet.

DJG/mif/ros 

(END) Dow Jones Newswires

July 29, 2010 03:07 ET (07:07 GMT)

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