Archive for the ‘Top-Story’ Category

Aktien Europa Ausblick: Schwächer erwartet – Negative Vorgaben aus Übersee

Wednesday, September 8th, 2010

PARIS/LONDON (dpa-AFX) – Belastet von schwachen Vorgaben der Überseebörsen
wird der europäische Aktienmarkt am Mittwoch mit Kursverlusten erwartet.
Verglichen mit seinem Stand zum europäischen Handelsschluss vom Vortag verlor
der Future auf den EuroStoxx 50 zuletzt 0,48 Prozent. Den Londoner
Leitindex FTSE 100 taxierte Finspreads um 0,52 Prozent niedriger. Die
US-Märkte seien im Sitzungsverlauf kontinuierlich abgebröckelt, was nach dem
langen Wochenende in den USA besonders bedenklich sei, sagte Analyst Ben Potter
von IG Markets. Auch in Asien gab es Verluste: Belastet vom starken Yen rutschte
der japanische Leitindex Nikkei 225 am Morgen kräftig ab. Die Agenda
bleibt auch am Mittwoch noch relativ dünn bestückt. Auf Unternehmensseite will
BP am Mittag den Abschlussbericht seiner internen
Untersuchungen zum Untergang der Öl-Plattform “Deepwater Horizon” vorlegen. Am
Abend steht dann der Konjunkturbericht Beige Book der US-Notenbank Fed auf dem
Programm./tih/rum

dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Schwächer erwartet

Wednesday, September 8th, 2010

FRANKFURT (dpa-AFX)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: – SCHWÄCHER ERWARTET – Belastet von schwachen Vorgaben der Börsen
in Übersee wird der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch mit Kursverlusten erwartet.
Finspreads taxierte den Dax rund zwei Stunden vor Börsenstart 0,54
Prozent tiefer bei 6.085 Punkten. Die US-Märkte seien im Sitzungsverlauf
kontinuierlich abgebröckelt und nach dem langen Wochenende in den USA sei das
besonders bedenklich, sagte Analyst Ben Potter von IG Markets. Der Future auf
den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,49 Prozent seit dem
Vortagesschluss auf Xetra. In Japan stand der Leitindex Nikkei 225 45
Minuten vor Handelsschluss mit 2,36 Prozent im Minus. Die Agenda bleibt noch
relativ dünn bestückt, wobei einige Konferenzen wie die Handelsblatt
-Jahrestagung “Banken im Umbruch” Impulse bringen könnten.

USA: – SCHWACH – Erneute Sorgen über mögliche hohe Risiken bei europäischen
Banken haben am Dienstag auch die US-Börsen belastet. In Medienberichten hieß
es, dass in dem jüngst durchgeführten europäischen Stresstest für Banken die
möglichen Belastungen durch einen Ausfall potenziell riskanter Staatsanleihen
nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Zudem wurde auf einen weiteren
Bericht verwiesen, dem zufolge die europäischen Banken künftig mit härteren
Eigenkapitalregeln rechnen müssen.

JAPAN: – VERLUSTE – Ein 15-Jahres-Hoch beim Yen gegenüber dem US-Dollar hat am
Mittwoch an der Tokioter Börse für Kursverluste gesorgt. Vor allem Exportwerte
litten unter dieser Entwicklung und drückten den japanischen Leitindex
Nikkei225 zuletzt um etwas mehr als zwei Prozent ins Minus.

^
DAX 6.117,89 -0,60%
XDAX 6.108,36 -0,79%
EuroSTOXX 50 2.727,16 -0,96%
Stoxx50 2.531,46 -0,38%

DJIA 10.340,69 -1,03%
S&P 500 1.091,84 -1,15%
NASDAQ 100 1.856,50 -0,74%

Nikkei 9.031,91 -2,10%
°

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: – WEITERE KURSGEWINNE ERWARTET- Am deutschen Rentenmarkt rechnen
Experten am Mittwoch mit weiteren Kursgewinnen. Nachdem es am Dienstag zu einer
neuerlichen Flucht in sichere Anlagen gekommen war, ergebe sich wenig Raum für
große Kursverluste, heißt es in einem Ausblick der HSH Nordbank. Grund für die
wieder höhere Unsicherheit sind Sorgen um den europäischen Bankensektor und
neuerliche Konjunkturängste. Den Dezember-Kontrakt des richtungweisenden
Euro-Bund-Future sieht die HSH Nordbank zwischen 131,30 bis
132,30 Punkten.

^
Bund-Future 133,21 0,81%
T-Note-Future 126,02 0,15%
T-Bond-Future 134,66 0,23%
°

DEVISEN: – ÜBER 1,27 US-DOLLAR – Der Euro ist am Mittwochmorgen im
frühen Handel wieder knapp über die Marke von 1,27 US-Dollar gestiegen und
notierte zuletzt bei 1,2704 Dollar. Am Vortag hatten vor allem Sorgen vor einem
erhöhten Kapitalbedarf europäischer Banken und enttäuschende Konjunkturdaten aus
Deutschland die Gemeinschaftswährung belastet. Die Europäische Zentralbank (EZB)
hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,2744 (Montag: 1,2874) Dollar
festgesetzt. Der Dollar war damit 0,7847 (0,7768) Euro wert.

^
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,2704 +0,19%
USD/Yen 83,47 -0,33%
Euro/Yen 106,08 -0,13%
°

ROHÖL – SCHWÄCHER – Die Ölpreise sind am Mittwoch abermals gesunken. Händler
führten die anhaltend schwache Tendenz am Ölmarkt in erster Linie auf den
festeren Dollar zurück. Seit Wochenbeginn hat der Greenback zu vielen anderen
Währungen zulegen können, nicht zuletzt zum Euro. Zudem verwiesen Händler auf
die wieder höhere Risikoscheu der Anleger, was riskantere Anlagen wie Rohstoffe
unattraktiver erscheinen lasse.

WTI (NYMEX) 73,67 -0,42 USD (7:15 Uhr)

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/rum

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste – erneute Sorgen über Finanzstabilität

Tuesday, September 7th, 2010

PARIS/LONDON (dpa-AFX) – Belastet von schwachen Bankenwerten haben die
wichtigsten europäischen Aktienmärkte am Dienstag nachgegeben. Am Markt mehrten
sich erneut besorgte Stimmen, die auf Unsicherheiten über die finanzielle
Stabilität Europas verwiesen. Als einen Grund nannten Börsianer die deutlich
gestiegenen Risikoaufschläge für irische und portugiesische Staatsanleihen.
Zudem wurde auf Medienberichte hingewiesen, in denen es hieß, dass in dem jüngst
durchgeführten europäischen Stresstest für Banken die möglichen Belastungen
durch den Ausfall riskanter Staatsanleihen nicht ausreichend berücksichtigt
worden seien. In einem anderen Bericht hieß es, dass europäische Banken künftig
mit härteren Eigenkapitalregeln rechnen müssten.

Der EuroStoxx 50 schloss mit minus 0,96 Prozent auf 2.727,16
Punkte. In Paris fiel der CAC-40-Index um 1,11 Prozent auf 3.643,81
Zähler. Der Londoner FTSE 100 verlor 0,58 Prozent auf 5.407,82 Punkte.

Die Sektorindizes für europäische Finanzdienstleister und
Bankenwerte waren nach diesen Meldungen und Spekulationen die
schwächsten mit einem Minus von jeweils etwas mehr als ein Prozent. Die Aktien
der Societe Generale waren mit minus 3,85 Prozent auf 42,61
Euro schlechtester Wert im EuroStoxx 50. Credit Agricole ,
ING , Unicredit , BNP Paribas
, BBVA und Intesa SanPaolo
folgten mit Abschlägen von jeweils etwas mehr als zwei Prozent.

Barclays fielen in London um 2,74 Prozent auf 312,69
Britische Pence. Wie die Bank mitgeteilt hatte, wird Firmenchef John Varley das
Institut im März verlassen und die Führung an den Chef der Investment-Sparte,
Bob Diamond, übergeben.

Die im “Footsie” notierten Minenwerte zeigten sich ebenfalls schwach.
Händler verwiesen darauf, dass die australische Premierministerin Julia Gillard
vermutlich eine zweite Amtszeit antreten wird und so die geplante Sondersteuer
für Bergbaukonzerne weiter voranbringen könnte. Kazakhmys ,
Antofagasta , Rio Tinto und Xstrata
gaben jeweils um etwas mehr als ein Prozent nach.

Die Anteilsscheine des Technologie-Unternehmens Invensys
sprangen hingegen an der Spitze des “Footsie” um 7,42 Prozent auf
263,017 Pence hoch und profitierten laut Händlern von Übernahmespekulationen,
die die Zeitung “Daily Telegraph” aufgebracht hatte. Auch bei Tullow Oil
sorgten von Medien verbreitete Übernahmegerüchte für einen
Kursanstieg von 3,89 Prozent. Angeblich bereiteten ExxonMobil
und China Offshore möglicherweise ein Gebot vor.

Die Papiere von Nokia waren im Leitindex der Eurozone
der mit Abstand größte Gewinner. Sie schnellten um 4,46 Prozent auf 7,50 Euro in
die Höhe, nachdem Morgan Stanley die Aktien von “Underweight” auf “Overweight”
hochgestuft und das Ziel von 6,50 auf 9,00 Euro angehoben hatte. Seine jüngste
Vertriebsanalyse deute auf hohe Auftragseingänge für das neue Smartphone N8 hin,
begründete Analyst Patrick Standaert sein neues Anlageurteil. Zudem dürfte der
Preisabschlag dafür nicht ganz so hoch ausfallen wie zunächst befürchtet./ck/he

ROUNDUP/Aktien New York: Verluste – Sorgen über Europas Finanzstabilität

Tuesday, September 7th, 2010

NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Börsen sind am Dienstag nach einem verlängerten
Wochenende leichter in den Handel gestartet. Wegen des Feiertags “Labor Day”
waren am Vortag die US-Märkte geschlossen geblieben. An der Wall Street wurden
die Verluste einerseits als Gewinnmitnahmen bezeichnet, nachdem die Börsen am
Freitag fest geschlossen hatten und der wichtigste US-Index Dow Jones auf
Wochensicht knapp drei Prozent zugelegt hatte. Andererseits wurde auf erneut
aufgekommene Sorgen über die finanzielle Stabilität Europas verwiesen.

Im frühen Verlauf sank der Dow Jones Industrial um 0,78 Prozent
auf 10.366,42 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,89
Prozent auf 1.094,68 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq gab der
Composite-Index um 0,73 Prozent nach auf 2.217,34 Punkte. Der Nasdaq
100 büßte zugleich 0,48 Prozent ein auf 1.861,40 Punkte.

In Medienberichten hieß es, dass in dem jüngst durchgeführten europäischen
Stresstest für Banken die möglichen Belastungen durch den Ausfall potenziell
riskanter Staatsanleihen nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Für
Aufruhr sorgte laut Händlern aber auch ein Artikel, dem zufolge die europäischen
Banken künftig mit härteren Eigenkapitalregeln rechnen müssen. Dies gehe aus
vorliegenden Unterlagen für den Baseler Ausschuss hervor, der an diesem Dienstag
über die neuen Eigenkapitalregeln berät.

Bankenwerte zählten daher auch in den USA zu den größten Verlierern:
JPMorgan und Bank of America fielen im
Dow um jeweils etwas mehr als ein Prozent. Die Aktien von Morgan Stanley
gaben im S&P-100-Index sogar um mehr als zwei
Prozent nach.

Im Fokus der Investoren standen die Titel von Oracle
mit einem Aufschlag von 5,96 Prozent auf 24,27 US-Dollar. Der Softwarekonzern
hatte mit dem kürzlich als Chef von Hewlett-Packard (HP)
ausgeschiedenen Mark Hurd einen spektakulären Neuzugang im Management bekannt
gegeben. Hurd wird einer der beiden Präsidenten des Konzerns. Hurd war im Sommer
über seine vermeintliche Beziehung zu einer ehemaligen PR-Mitarbeiterin
gestolpert, die ihm sexuelle Belästigung vorgeworfen hatte. Die Vorwürfe
bestätigten sich zwar nicht, man einigte sich auf einen Vergleich, denn der
HP-Verwaltungsrat hielt Hurd vor, in diesem Zusammenhang falsche
Spesenabrechnungen eingereicht zu haben. Der Manager trat daraufhin von seinem
Amt zurück.

Google gaben um 0,84 Prozent auf 466,61 Dollar nach.
Wie das “Wall Street Journal” berichtet, wird das US-Justizministerium die
geplante Übernahme des Software-Spezialisten ITA noch genauer untersuchen.
Google erweckt demnach bei den Aufsehern den Eindruck, mit der Übernahme zu viel
Marktmacht bei Online-Reisebuchungen zu gewinnen. Schon vor einer Woche war
bekannt geworden, dass im Rahmen der Prüfung zusätzliche Informationen
angefordert wurden.

Air Products & Chemicals standen zudem mit einem
erhöhten feindlichen Gebot für den Rivalen Airgas Inc im Blickfeld.
Das Barangebot des Gaseherstellers wurde von 63,50 auf 65,50 US-Dollar je Anteil
angehoben und würde das Unternehmen nun mit 5,5 Milliarden US-Dollar bewerten.
Die Papiere von Airgas, die bereits höher notierten, sanken daraufhin um 1,38
Prozent auf 65,75 Dollar. Die Aktien von Air Products fielen um 1,00 Prozent auf
77,26 Dollar.

Nach Aussagen zum Jahresausblick stemmten sich die Aktien von Coca-Cola
Enterprises mit plus 0,07 Prozent auf 29,39 Dollar erfolgreich gegen
den negativen Markttrend. Ein Händler sagte, das Unternehmen habe wegen einer
stärkeren Nachfrage aus Europa seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr
angehoben, und zwar von 1,73 bis 1,77 Cents je Aktie auf 1,78 bis 1,82 Cents je
Aktie./ck/he

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Verluste – Schwache Finanzwerte belasten

Tuesday, September 7th, 2010

FRANKFURT (dpa-AFX) – Schwache Finanzwerte und deutliche Kursverluste bei
Infineon haben den Dax am Dienstag belastet. Im frühen Handel verlor
der deutsche Leitindex 0,69 Prozent auf 6.112,60 Punkte. Für den MDax
ging es um 0,56 Prozent auf 8.460,82 Punkte nach unten und der TecDax
sank um 1,12 Prozent auf 761,04 Punkte. Mit der Rückkehr der US-Anleger nach dem
langen “Labor Day”-Wochenende gehe es nun erst richtig los mit der neuen
Handelswoche, sagte Analyst Ben Potter von IG Markets. In Tokio schloss der
Leitindex Nikkei 225 schwächer.

KEINE SONDERAUSSCHÜTTUNG BEI INFINEON: ANLEGER ENTTÄUSCHT

Aktien von Infineon verloren nach einem Vorstandsinterview als
Dax-Schlusslicht 2,47 Prozent auf 4,379 Euro. Der Halbleiterkonzern erwartet aus
dem Verkauf seiner Mobilfunkchipsparte an Intel einen
außerordentlichen Gewinn in Höhe eines mittleren dreistelligen
Millionenbetrages, wie Unternehmenschef Peter Bauer der “Frankfurter Allgemeinen
Zeitung” (FAZ) sagte. An eine Sonderausschüttung denke Infineon aber nicht und
auch ein Aktienrückkauf komme nicht in Betracht. Stattdessen sei eine
vernünftige Nettoliquidität in der Halbleiterbranche sehr wichtig. Eine
unfreundliche Übernahme angesichts der vollen Kassen und der niedrigen
Börsenbewertung befürchtet Bauer nicht. Händler hatten bereits vor dem
Handelsstart mit einer negativen Reaktion gerechnet, da im Zuge des Verkaufs von
einigen Investoren und Analysten auf eine Sonderausschüttung spekuliert worden
sei.

Bankentitel litten unter negativen Branchennachrichten. Deutsche Bank
büßten 1,84 Prozent auf 49,235 Euro ein und Commerzbank
verloren 1,44 Prozent auf 6,384 Euro. Banken müssen laut “Zeit-Online” künftig
mit harten Eigenkapitalregeln rechnen, wie aus einer ihr vorliegenden
Entscheidungsgrundlage für den Basler Ausschuss hervorgehe. Danach müssten die
Institute künftig eine Eigenkapitalquote (”Tier 1″) von neun Prozent vorhalten.
An diesem Dienstag berät der Kreis über die neuen Eigenkapitalregeln. Für
Aufruhr sorgt laut Händlern auch ein Artikel im “Wall Street Journal”,
demzufolge im europäischen Bankenstresstest die möglichen Belastungen durch den
Ausfall staatlicher Kreditnehmer (”sovereign risks”) nicht in ausreichendem Maße
berücksichtigt worden seien.

SMA SOLAR LEIDEN UNTER DROHENDER BILLIG-KONKURRENZ

Dagegen gaben Stahlpreissteigerungen in China den deutschen Branchentiteln
etwas Halt. ThyssenKrupp sanken nur um moderate 0,20 Prozent auf
22,730 Euro. An der MDax-Spitze legten Klöckner & Co (KlöCo)
um 0,49 Prozent auf 16,510 Euro zu. Salzgitter entwickelten
sich mit minus 0,53 Prozent auf 50,59 Euro in etwa marktkonform.

Im TecDax mussten Aktien von SMA Solar nach einem
negativen Pressebericht deutliche Verluste von 4,13 Prozent auf 80,80 Euro
hinnehmen. Das “Handelsblatt” (HB) verweist auf eine bereits am Montag
veröffentlichte Studie des Fachmagazins “Photon”, das in seiner kommende Woche
erscheinenden Ausgabe schreibt, dem deutschen Weltmarktführer für
Solaranlagen-Wechselrichter drohe Billig-Konkurrenz aus Asien. “Nun gibt es
Ängste, SMA könnte das gleiche Schicksal erleiden wie andere deutsche
Solarunternehmen”, kommentierte ein Händler.

Im SDax legten die Aktien von Air Berlin um 1,08
Prozent auf 3,477 Euro zu. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft hat im
August 8,7 Prozent mehr Passagiere befördert als vor einem Jahr. Zudem wäre das
Unternehmen laut einem HB-Bericht eine gute Ergänzung für den britischen
Konkurrenten British Airways ./gl/rum

Aktien Europa Ausblick: Etwas leichter erwartet – Impulsgeber fehlen

Tuesday, September 7th, 2010

PARIS/LONDON (dpa-AFX) – Ohne größere Impulse wird der europäische
Aktienmarkt am Dienstag mit leichten Verlusten erwartet. Nachdem der US-Handel
dem Aktienmarkt feiertagsbedingt nichts mit auf den Weg gegeben hat, ist die
Vorgabe aus Asien leicht negativ. Verglichen mit seinem Stand zum europäischen
Handelsschluss vom Vortag verlor der Future auf den EuroStoxx 50
zuletzt 0,40 Prozent. Den Londoner Leitindex FTSE 100 , der seine
Gewinnserie am Vortag auf sieben Handelstage in Folge ausbauen konnte, taxierte
Finspreads um moderate 0,05 Prozent niedriger. Mit der Rückkehr der US-Anleger
nach dem langen “Labor Day”-Wochenende gehe es nun erst richtig los mit der
neuen Handelswoche, sagte Analyst Ben Potter von IG Markets. Auf
Unternehmensseite sind Barclays mit einem Austausch an der
Vorstandsspitze sowie Air France-KLM mit Verkehrszahlen im
Mittelpunkt./tih/rum

dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Kaum verändert erwartet

Tuesday, September 7th, 2010

FRANKFURT (dpa-AFX)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: – KAUM VERÄNDERT ERWARTET – Ohne neue Impulse wird der deutsche
Aktienmarkt am Dienstag kaum verändert erwartet. Finspreads taxierte den Dax
rund zwei Stunden vor Börsenstart 0,01 Prozent tiefer bei 6.154
Punkten. Mit der Rückkehr der US-Anleger nach dem langen “Labor Day”-Wochenende
gehe es nun erst richtig los mit der neuen Handelswoche, sagte Analyst Ben
Potter von IG Markets. Die Vorgabe von der Börse in Japan ist mit einem Abschlag
von zuletzt fast einem Prozent im Leitindex Nikkei 225 leicht
negativ. Die Agenda bleibt noch relativ dünn besetzt. Potter hofft aber auch
einzelne Unternehmens- und Konjunkturdaten als Impulsgeber für die Märkte.

USA: – GESCHLOSSEN – Die Börse in New York ist am Montag wegen eines Feiertages
geschlossen geblieben.

JAPAN: – ETWAS SCHWÄCHER – Vor allem Gewinnmitnahmen drückten den japanischen
Nikkei-225-Index am Dienstag ins Minus. Marktteilnehmer warteten
gespannt auf die Wall Street, die am Montag wegen eines Feiertages geschlossen
geblieben war.

^
DAX 6.155,04 +0,33%
XDAX 6.157,26 +0,14%
EuroSTOXX 50 2.753,60 +0,27%
Stoxx50 2.541,00 +0,15%

DJIA 10.447,93 +1,24%
S&P 500 1.104,51 +1,32%
NASDAQ 100 1.870,31 +1,62%

Nikkei 9.238,97 -0,67%
°

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: – VERHALTENER HANDEL ERWARTET – Am deutschen Rentenmarkt rechnen
Experten auch am Dienstag mit einem verhaltenen Handel. Fundamentale Impulse
seien angesichts weniger Konjunkturdaten kaum zu erwarten, heißt es in einem
Ausblick der HSH Nordbank. Beachtung dürften lediglich eine Auktion dreijähriger
US-Anleihen über 33 Milliarden Dollar und die Auftragseingänge der deutschen
Industrie finden. Den richtungweisenden Euro-Bund-Future sieht
die HSH Nordbank zwischen 131,70 und 132,70 Punkten.

^
Bund-Future 132,14 0,14%
T-Note-Future 125,13 0,06%
T-Bond-Future 133,16 0,00%
°

DEVISEN: – SCHWÄCHER – Erneut aufgeflammte Sorgen um den europäischen
Bankensektor haben den Kurs des Euro am Dienstag im frühen Handel
belastet. Daraufhin hätten Anleger es vorgezogen, mögliche Risiken zu
reduzieren, hieß es am Markt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt
mit 1,2808 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den
Referenzkurs am Montagmittag auf 1,2874 (Freitag: 1,2834) Dollar festgesetzt.
Der Dollar kostete damit 0,7768 (0,7792) Euro.

^
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,2808 -0,53%
USD/Yen 84,08 -0,08%
Euro/Yen 107,67 -0,57%
°

ROHÖL – VERLUSTE – Die Ölpreise sind am Dienstag weiter gesunken, nachdem sie
am bereits mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche gestartet waren.
Händler erklärten die zuletzt schwächere Tendenz am Ölmarkt vor allem mit dem
wieder festeren Dollar. Zum Euro hat der Dollar in der Nacht zum Dienstag rund
einen Cent gut gemacht, nachdem er in den Tagen zuvor spürbar unter Druck
gekommen war. Ein fester Dollar verteuert Rohöl für Investoren außerhalb des
Dollarraums und belastet damit die Nachfrage.

WTI (NYMEX) 73,93 -0,67 USD (7:15 Uhr)

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/rum

WDH/ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Leichte Gewinne bei dünnem Handel

Monday, September 6th, 2010

PARIS/LONDON (dpa-AFX) – Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben am
Montag an ihre Gewinne aus der Vorwoche angeknüpft. Die Handelsumsätze waren
allerdings relativ dünn, da die US-Börsen wegen des Feiertags “Labor
Day”geschlossen blieben. Der EuroStoxx 50 schloss mit plus 0,27
Prozent auf 2.753,60 Punkte, nachdem er in der Woche zuvor bereits um mehr als
vier Prozent gestiegen war. In Paris legte der CAC-40-Index um 0,34
Prozent auf 3.684,73 Zähler zu. Der Londoner FTSE 100 gewann 0,20
Prozent auf 5.439,19 Punkte. Die Märkte wurden vor allem von den guten Vorgaben
aus Asien beflügelt: In Tokio war der Nikkei-225-Index um zwei
Prozent gestiegen und der Shanghai-Composite-Index um 1,5 Prozent.

“Nach einer Serie von enttäuschenden Daten haben die Wirtschaftsdaten der
letzten Woche für etwas Stabilität gesorgt und so den Risikoappetit der Anleger
wieder angefeuert”, sagte Aktienstratege Henk Potts von Barclays Wealth.
Zugleich verwies er darauf, dass die Aussichten für die Unternehmen weiterhin
sehr gut seien.

Versorger rückten nach dem monatelangen deutschen Atom-Poker mit einem
Kompromiss ins Blickfeld. Die Spitzen der Regierungskoalition hatten sich am
Sonntag auf längere Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke verständigt.
Unter den Sektorindizes erzielte der Stoxx 600 Utilities Index mit
1,01 Prozent die größten Kursgewinne. Die Titel der beiden deutschen Versorger
Eon und RWE lagen mit plus 1,79 Prozent und plus 1,84
Prozent an der Spitze des EuroStoxx 50. Die Papiere des französischen
Konkurrenten GDF Suez rückten im Schlepptau um 1,31 Prozent
auf 26,29 Euro vor.

BP gewannen in London 1,19 Prozent auf 406,95 Britische
Pence hinzu. Einem Medienbericht zufolge hat der Ölkonzern den Verkaufsprozess
seines Alaska-Geschäfts nach den gescheiterten Gesprächen mit dem
US-Konkurrenten Apache wieder in Gang gesetzt. Zudem informierte BP, dass das
Offshore-Geschäft im Golf von Mexiko nicht durch den Tropensturm Hermine
beeinträchtigt sein dürfte.

Easyjet stiegen nach der Vorlage von Verkehrszahlen für
August um 1,25 Prozent auf 381,611 Pence. Der britische Billigflieger hatte im
August 8,4 Prozent mehr Passagiere befördert als ein Jahr zuvor. Die Auslastung
der Flugzeuge war um 0,5 Prozentpunkte auf 92,3 Prozent gestiegen.

Schlusslicht im “Footsie” waren GlaxoSmithKline mit
minus 1,54 Prozent auf 1.252,19 Pence. Die Aktien des Pharmakonzerns wurden
belastet durch Sorgen über einen möglichen Verkaufsstopp des Medikaments
Avandia. Die britische Arzneimittelbehörde MHRA will, dass das Diabetes-Mittel
vom Markt genommen wird.

Syngenta profitierten im Swiss-Market-Index (SMI)
mit plus 3,46 Prozent auf 251,40 Franken davon, dass Vorstandschef
Mike Mack wieder optimistischer in die Zukunft blickt. In einem Medieninterview
nannte der Chef des Herstellers von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut ein
jährliches Absatzwachstum von 3 bis 5 Prozent ab 2011 als Ziel./ck/he

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Leichte Gewinne bei dünnem Handel

Monday, September 6th, 2010

PARIS/LONDON (dpa-AFX) – Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben am
Montag an ihre Gewinne aus der Vorwoche angeknüpft. Die Handelsumsätze waren
allerdings relativ dünn, da die US-Börsen wegen des Feiertags “Labor
Day”geschlossen blieben. Der EuroStoxx 50 schloss mit plus 0,27
Prozent auf 2.753,60 Punkte, nachdem er in der Woche zuvor bereits um mehr als
vier Prozent gestiegen war. In Paris legte der CAC-40-Index um 0,34
Prozent auf 3.684,73 Zähler zu. Der Londoner FTSE 100 gewann 0,20
Prozent auf 5.439,19 Punkte. Die Märkte wurden vor allem von den guten Vorgaben
aus Asien beflügelt: In Tokio war der Nikkei-225-Index um zwei
Prozent gestiegen und der Shanghai-Composite-Index um 1,5 Prozent.

“Nach einer Serie von enttäuschenden Daten haben die Wirtschaftsdaten der
letzten Woche für etwas Stabilität gesorgt und so den Risikoappetit der Anleger
wieder angefeuert”, sagte Aktienstratege Henk Potts von Barclays Wealth.
Zugleich verwies er darauf, dass die Aussichten für die Unternehmen weiterhin
sehr gut seien.

Versorger rückten nach dem monatelangen deutschen Atom-Poker mit einem
Kompromiss ins Blickfeld. Die Spitzen der Regierungskoalition hatten sich am
Sonntag auf längere Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke verständigt.
Unter den Sektorindizes erzielte der Stoxx 600 Utilities Index mit
1,01 Prozent die größten Kursgewinne. Die Titel der beiden deutschen Versorger
Eon und RWE lagen mit plus 1,79 Prozent und plus 1,84
Prozent an der Spitze des EuroStoxx 50. Die Papiere des französischen
Konkurrenten GDF Suez rückten im Schlepptau um 1,31 Prozent
auf 26,29 Euro vor.

BP gewannen in London 1,19 Prozent auf 406,95 Britische
Pence hinzu. Einem Medienbericht zufolge hat der Ölkonzern den Verkaufsprozess
seines Alaska-Geschäfts nach den gescheiterten Gesprächen mit dem
US-Konkurrenten Apache wieder in Gang gesetzt. Zudem informierte BP, dass das
Offshore-Geschäft im Golf von Mexiko nicht durch den Tropensturm Hermine
beeinträchtigt sein dürfte.

Easyjet stiegen nach der Vorlage von Verkehrszahlen für
August um 1,25 Prozent auf 381,611 Pence. Der britische Billigflieger hatte im
August 8,4 Prozent mehr Passagiere befördert als ein Jahr zuvor. Die Auslastung
der Flugzeuge war um 0,5 Prozentpunkte auf 92,3 Prozent gestiegen.

Schlusslicht im “Footsie” waren GlaxoSmithKline mit
minus 1,54 Prozent auf 1.252,19 Pence. Die Aktien des Pharmakonzerns wurden
belastet durch Sorgen über einen möglichen Verkaufsstopp des Medikaments
Avandia. Die britische Arzneimittelbehörde MHRA will, dass das Diabetes-Mittel
vom Markt genommen wird.

Syngenta profitierten im Swiss-Market-Index (SMI)
mit plus 3,46 Prozent auf 251,40 Franken davon, dass Vorstandschef
Peter Mack wieder optimistischer in die Zukunft blickt. In einem Medieninterview
nannte der Chef des Herstellers von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut ein
jährliches Absatzwachstum von 3 bis 5 Prozent ab 2011 als Ziel./ck/he

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax startet mit Gewinnen – Versorger vorn

Monday, September 6th, 2010

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutliche Kursgewinne bei den Aktien von Versorgern
haben den Dax am Montag mit einem Plus in die neue Woche starten
lassen. Der am Sonntag erzielte Kompromiss im Atomstreit habe die Titel von Eon
und RWE beflügelt, sagten Händler. Der deutsche Leitindex
legte insgesamt um 0,33 Prozent auf 6.155,04 Punkte zu. Der MDax
schloss nahezu unverändert mit plus 0,01 Prozent bei 8.508,33 Punkten, für den
TecDax ging es um 0,45 Prozent auf 769,63 Punkte nach oben.

Der Atom-Kompromiss verschaffe eine gewisse Planungssicherheit, sagte Folker
Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank. “Und genau die wird nun an den
Märkten gespielt.” Zudem seien Konjunkturdaten der vergangenen Woche – darunter
die überraschend positiven US- Arbeitsmarktdaten vom Freitag ­ am Markt
verarbeitet worden. Die Risikofurcht der Anleger gehe zurück, was den
Aktienmärkten zugute komme. Analyst Johannes Bollongino von IG Markets sprach
von einem im Großen und Ganzen beschaulichen Handelstag. In den USA waren die
Börsen wegen eines Feiertages geschlossen geblieben.

AUCH STAHLTITEL GANZ OBEN

Die Aktien von RWE waren im Dax mit einem Plus von 1,84 Prozent auf 54,21
Euro unter den stärksten Werten. Ein ähnliches Bild zeigte sich bei den Papieren
von Eon, die sich um 1,79 Prozent auf 23,340 Euro verteuerten. Marktteilnehmer
verwiesen einhellig darauf, dass sich die Spitzen von Union und FDP am Sonntag
nach monatelanger Diskussion auf längere Laufzeiten für die deutschen
Atomkraftwerke verständigt hatten. Zudem wird die neue Atomsteuer auf sechs
Jahre befristet und bis einschließlich 2016 erhoben. Börsianer werteten den
Kompromiss als grundsätzlich positiv, warnten jedoch auch vor bleibenden
Unsicherheiten. So sei etwa unklar, ob der Bundesrat dem Kompromiss zustimmen
müsse, ob gegen den Kompromiss geklagt werde und was im Falle eines
Regierungswechsels geschehen könnte.

Neben Versorgertiteln standen auch die Aktien von Stahlkonzernen ganz oben
auf den Einkaufslisten der Anleger. ThyssenKrupp gewannen im Dax 0,95
Prozent auf 22,775 Euro, im MDax kletterten die Papiere von Klöckner & Co
(KlöCo) um 2,02 Prozent auf 16,430 Euro und Salzgitter-Aktien
gewannen 1,36 Prozent auf 50,86 Euro. Einem Bericht des “Handelsblatts” zufolge
wollen führende Stahlhersteller von Oktober an ihre Preise abermals anheben.

INDEXÄNDERUNG BEWEGT SPRINGER UND BAUER

Autotitel mussten dagegen Verluste hinnehmen. BMW-Aktien sanken um
0,14 Prozent auf 44,035 Euro, Papiere von Daimler gaben um 0,97
Prozent auf 41,250 Euro nach und waren damit Schlusslicht im Dax. Händler
sprachen von Gewinnmitnahmen und Umschichtungen in Versorgertitel, die nach dem
Atom-Kompromiss wieder in den Fokus gerückt seien.

Einige Aktien zogen wegen anstehender Indexveränderungen die Aufmerksamkeit
auf sich. So steigen die Titel des Medienkonzerns Axel Springer in den
MDax auf. Dafür fallen die Aktien des Baumaschinenkonzerns ACHTUNG: Nicht
König&Bauer !!! Bauer aus dem Index der mittelgroßen Werte heraus, wie
die Deutsche Börse am Freitag nach Börsenschluss mitgeteilt hatte. Während Titel
von Axel Springer um 1,61 Prozent auf 94,50 Euro stiegen, verloren Bauer-Aktien
1,58 Prozent auf 33,020 Euro.

AUCH ANDERE EUROPÄISCHE BÖRSEN IM PLUS

Der EuroStoxx 50 schloss indes mit einem Plus von 0,27 Prozent
bei 2753,60 Punkten. Auch der CAC-40- in Paris sowie der Londoner
FTSE 100 verbuchten Gewinne.

Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter
Bundeswertpapiere auf 2,00 (Freitag: 1,98) Prozent. Der Rentenindex Rex sank um
0,01 Prozent auf 128,81 Punkte. Der Bund Future rückte um 0,11
Prozent auf 132,15 Punkte vor. Der Euro stieg. Die Europäische
Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2874 (1,2834) Dollar fest. Der
Dollar kostete damit 0,7768 (0,7792) Euro./chs/he
— Von Christian Schultz, dpa-AFX —

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Freundlich – Vorgaben, Versorger sehr fest

Monday, September 6th, 2010

FRANKFURT (dpa-AFX) – Dank positiver Vorgaben ist der deutsche Aktienmarkt
am Montag mit moderaten Gewinnen in den Handel gestartet. Der Dax
stieg im frühen Handel um 0,35 Prozent auf 6.156,39 Punkte, nachdem er in der
Vorwoche bereits rund 3 Prozent zugelegt hatte. Der MDax kletterte an
diesem Montag um 0,26 Prozent auf 8.530,21 Punkte und für den TecDax
ging es um 0,39 Prozent auf 769,14 Punkte nach oben.

Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann seit
Xetra-Schluss am Freitag 0,730 Prozent. Die Börsen in Asien notierten im Plus.
Händler rechnen mit einem sehr ruhigen Wochenstart, da kaum etwas auf der Agenda
stehe und zudem auch noch die Börse in New York wegen eines Feiertags
geschlossen bleibt.

VERSORGER PROFITIEREN VOM DURCHBRUCH IM ATOMSTREIT

Versorger zählten nach dem Kompromiss im Atomstreit zu den größten Gewinnern
am Markt. Eon kletterten an der Dax-Spitze um 3,60 Prozent auf 23,755
Euro und RWE verteuerten sich dahinter um 2,57 Prozent auf 54,60 Euro.
Nach monatelangem Atom-Poker haben sich die Spitzen von Union und FDP am Sonntag
auf längere Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke verständigt. Die
umstrittene neue Atomsteuer wird zudem auf sechs Jahre befristet und bis
einschließlich 2016 erhoben, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur. Allerdings
bleiben einige Unsicherheiten weiterhin bestehen, meinten Börsianer. So könnten
Umweltschützer sowie Politiker von SPD und den Grünen gegen den Kompromiss
klagen. Derweil vertrat Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) die
Auffassung, dass die von der schwarz-gelben Koalition beschlossene Verlängerung
der Atomlaufzeiten nicht vom Bundesrat abgesegnet werden muss.

Für Gesprächsstoff sorgte darüber hinaus ein Bericht des “Handelsblatts”,
wonach führende Stahlhersteller abermals die Stahlpreise anheben wollen.
ArcelorMittal plane eine Preisanhebung für das wichtige
Vorprodukt Warmbreitband von fünf Prozent auf rund 620 Euro je Tonne, schrieb
die Zeitung unter Berufung auf einen Manager des Stahlkonzerns. Auch die
kleineren deutschen Konkurrenten würden dem Beispiel folgen, heiße es in
Unternehmenskreisen. Die Stahlhersteller begründeten die neuerliche
Preiserhöhung mit der starken Verteuerung der Rohstoffpreise. Aktien des
Stahlkochers ThyssenKrupp stiegen um 1,33 Prozent und die von
Salzgitter um 1,04 Prozent. Im MDax kletterten die Papiere des
Stahlhändlers Klöckner & Co (KlöCo) um 2,61 Prozent auf 16,525 Euro.

AXEL SPRINGER AB DEM 20. SEPTEMBER IM MDAX – BAUER VERLIEREN DEUTLICH

Siemens-Titel rückten um 0,42 Prozent vor auf 74,94 Euro. Die UBS
hatte die Papiere des Elektronikkonzerns von “Neutral” auf “Buy” hochgestuft und
das Kursziel von 80 auf 85 Euro angehoben. Die geringere Nettoverschuldung sei
positiv, schrieb Analystin Irene Bermont. Am Dax-Ende aber fielen die Aktien von
Beiersdorf angesichts einer negativen Analystenstudie von Barclays
Capital um 0,78 Prozent auf 43,115 Euro.

Ansonsten stehen einige Aktien wegen anstehender Indexveränderungen im
Blick. So steigen die Titel des Medienkonzerns Axel Springer in den
MDax auf. Dafür fallen die Aktien des Baumaschinenkonzerns Bauer aus
dem Index der mittelgroßen Werte heraus, wie die Deutsche Börse am
Freitag nach Börsenschluss mitteilte. Auch im TecDax kommt es zu Veränderungen:
Dort ersetzen die Papiere des Optik-Spezialisten Adva Optical Networking
die Titel des Biotech-Unternehmens MediGene . Im SDax
der kleinen Werte wird Bauer die Aktien des Unterhaltungselektronik
-Herstellers Loewe AG ersetzen. Außerdem wird Börsenneuling Ströer
, ein Anbieter für Außenwerbung, in den SDax aufgenommen. Umgesetzt
werden diese wie von Experten erwartet ausgefallenen Änderungen dann am 20.
September (Montag). Während die Titel von Axel Springer um 1,97 stiegen,
verloren Bauer-Aktien als Schlusslicht im MDax 3,20 Prozent./la/rum

Aktien Europa Ausblick: Freundlich – Gute Vorgaben, Feiertag in den USA

Monday, September 6th, 2010

PARIS/LONDON (dpa-AFX) – Die europäischen Aktienmärkte werden am Montag dank
positiver Vorgaben mit moderaten Kursgewinnen erwartet. Händler rechnen mit
einem sehr ruhigen Wochenstart, da kaum etwas auf der Agenda stehe und zudem die
Börse in New York wegen eines Feiertags geschlossen bleibt. Der Future auf den
EuroStoxx 50 gewann bis 8.10 Uhr um 0,44 Prozent gegenüber dem
Schlussstand des Eurozonen-Leitindex vom Freitag hinzu. Den Londoner Leitindex
FTSE 100 taxierte Finspreads um 0,54 Prozent höher. Die
Arbeitsmarktdaten vom Freitag hätten wieder etwas mehr Zuversicht unter die
Anleger gebracht und auch die Kurse an den asiatischen Märkten angetrieben,
sagte ein Börsianer. Auf Unternehmensseite stehen lediglich Verkehrszahlen des
britischen Billigfliegers Easyjet auf dem Programm./tih/rum

dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Freundlich erwartet

Monday, September 6th, 2010

FRANKFURT (dpa-AFX)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: – FREUNDLICH ERWARTET – Gestützt auf eine gute Vorgabe der Börsen
in Übersee werden die deutschen Aktienindizes am Montag mit Kursgewinnen
erwartet. Finspreads taxierte den Dax 0,37 Prozent höher bei 6.158
Punkten. In der Vorwoche hatte der Leitindex rund drei Prozent zugelegt. Händler
rechnen mit einem sehr ruhigen Wochenstart, da kaum etwas auf der Agenda stehe
und zudem auch noch die Börse in New York wegen eines Feiertags geschlossen
bleibt. Die Vorgabe ist aber positiv und das sollte weitere Kursgewinne bringen.
Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann seit
Xetra-Schluss am Freitag 0,75 Prozent. Die Börsen in Asien tendierten fest.

USA: – FEST – Ein unerwartet geringer Stellenabbau hat dem Dow Jones am Freitag
den vierten Gewinntag in Folge beschert. In den USA ging die Zahl der
Beschäftigten im August auf Monatssicht um 54.000 zurück. Experten hatten mit
einem fast doppelt so großen Abbau um 100.000 Stellen gerechnet. Damit hätten
die Sorge um einen erneuten Rückfall der US-Wirtschaft in eine zweite Rezession
weiter abgenommen, sagten Händler. Allerdings mussten die Anleger auch einen
kleinen Dämpfer hinnehmen: Die Stimmung der Einkaufsmanager im
Dienstleistungssektor hatte sich im August entgegen den Erwartungen von
Volkswirten verschlechtert.

JAPAN: – GEWINNE – In Tokio startete der Nikkei-225-Index mit
Gewinnen in die neue Handelswoche. Die besser als erwartet ausgefallenen
US-Arbeitsmarktdaten hätten für eine freundliche Stimmung am Markt gesorgt, hieß
es.

^
DAX 6.134,62 +0,83%
XDAX 6.148,92 +0,76%
EuroSTOXX 50 2.746,23 +1,14%
Stoxx50 2.537,22 +1,08%

DJIA 10.447,93 +1,24%
S&P 500 1.104,51 +1,32%
NASDAQ 100 1.870,31 +1,62%

Nikkei 9.114,13 +0,57%
°

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: – KAUM VERÄNDERT ERWARTET – Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten
zu Wochenbeginn mit einem eher impulslosen Handel. Aus den USA seien wegen eines
Feiertags keine Impulse zu erwarten, heißt es in einem Ausblick der HSH
Nordbank. Zudem stehen im Euroraum keine wesentlichen Konjunkturzahlen an. Den
richtungweisenden Euro-Bund-Future sieht die HSH Nordbank
zwischen 131,50 und 132,50 Punkten.

^
Bund-Future 131,96 -0,52%
T-Note-Future 124,89 -0,09%
T-Bond-Future 132,75 -0,09%
°

DEVISEN: – FESTER – Der Eurokurs hat am Montag an seine positive
Tendenz vom vergangenen Freitag weiter fortsetzen können. Die
Gemeinschaftswährung profitiere weiter von dem unerwartet geringen Stellenabbau
in den USA. Zuletzt kostete der Euro 1,2897 US-Dollar, nachdem er kurzzeitig
über die Marke von 1,29 Dollar gestiegen war. Angesichts der gestiegenen
Risikofreude der Anleger sei die als relativ sicher geltende US-Währung gemieden
worden, sagten Börsianer. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am
Freitagmittag noch auf 1,2834 (Donnerstag: 1,2818) Dollar festgesetzt. Der
Dollar kostete damit 0,7792 (0,7802) Euro.

^
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,2897 +0,03%
USD/Yen 84,35 -0,04%
Euro/Yen 108,74 -0,01%
°

ROHÖL – ETWAS TIEFER – Die Ölpreise sind zu Wochenbeginn leicht gesunken.
Experten rechnen am Montag mit einem eher dünnen Handel. Grund: In den USA, dem
weltweit größten Ölverbraucherland, bleiben die Märkte feiertagsbedingt
geschlossen. Darüber hinaus stehen keine wesentlichen Fundamentaldaten an.

WTI (NYMEX) 74,28 -0,32 USD (7:15 Uhr)

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/rum

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Fest – Gute Daten vom Arbeitsmarkt treiben an

Friday, September 3rd, 2010

NEW YORK (dpa-AFX) – Ein unerwartet geringer Stellenabbau hat dem Dow Jones
am Freitag den vierten Gewinntag in Folge beschert. In den USA ging die Zahl der
Beschäftigten im August auf Monatssicht um 54.000 zurück. Experten hatten mit
einem fast doppelt so großen Abbau um 100.000 Stellen gerechnet. Damit hätten
die Sorge um einen erneuten Rückfall der US-Wirtschaft in eine zweite Rezession
weiter abgenommen, sagten Händler. Allerdings mussten die Anleger auch einen
kleinen Dämpfer hinnehmen: Die Stimmung der Einkaufsmanager im
Dienstleistungssektor hatte sich im August entgegen den Erwartungen von
Volkswirten verschlechtert.

Der Dow Jones Industrial stieg um 1,24 Prozent auf 10.447,93
Punkte. Auf Wochensicht bedeutete dies ein Plus von knapp drei Prozent. Der
breiter gefasste S&P-500-Index gewann 1,32 Prozent auf 1.104,51
Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq rückte der Composite-Index um
1,53 Prozent auf 2.233,75 Punkte vor. Der Nasdaq 100 legte um 1,62
Prozent auf 1.870,31 Punkte zu.

ALLE DOW-WERTE IM PLUS

Im Dow schlossen alle Werte im Plus. Erneut zählten Finanzwerte wie JPMorgan
oder American Express mit Aufschlägen
von mehr als zwei Prozent zu den größten Gewinnern. Spitzenreiter waren die
Titel des Netzwerkausrüsters Cisco Systems mit plus 2,58
Prozent auf 21,05 Dollar.

Zudem waren Stahlwerte gefragt. United States Steel
stiegen um 1,52 Prozent und AK Steel um 2,38 Prozent. Das
letztgenannte Unternehmen hatte Preiserhöhungen für Karbonstahl angekündigt.

Die Aktien von Burger King blieben weiter im Fokus,
sagten Händler. Am Vortag war bekannt geworden, dass die zweitgrößte
Fast-Food-Kette der Welt für vier Milliarden Dollar plus Schulden überraschend
an die New Yorker Beteiligungsgesellschaft 3G Capital verkauft wird. Nun stufte
die Deutsche Bank das Papier ab, da nach Ansicht der Analysten kein Bieterstreit
mit höheren Angeboten zu erwarten sei. Anstelle von Burger King seien im
Fast-Food-Sektor die Papiere der Wendy’s/Arby’s Group zu bevorzugen.
Burger-King-Titel legten nun lediglich um 0,04 Prozent zu auf 23,60 Dollar,
nachdem sie kurz vor Bekanntwerden der Übernahmepläne weniger als 17 Dollar
gekostet hatten. Titel der Wendy’s/Arby’s Group verbilligten sich um 1,36
Prozent, Aktien des Branchenprimus McDonald’s rückten am
Dow-Ende um minimale 0,09 Prozent vor auf 75,09 Dollar.

Daneben präsentierte der Lebensmittelhersteller Campbell Soup
Quartalszahlen. Der Gewinn überraschte zwar positiv, allerdings fiel
der Umsatzausblick schwach aus, sagten Börsianer. Die Papiere verloren am Ende
des S&P-500-Index 2,97 Prozent auf 36,21 Dollar.

Papiere von Take-Two Interactive schnellten um 7,34 Prozent auf
9,50 Dollar nach oben. Der Videospiele-Anbieter hatte die Erwartungen für das
dritte Geschäftsquartal deutlich geschlagen. Zudem wurden die Prognosen für das
vierte Quartal erhöht.

Auch die Aktien des Steuerberatungs-Dienstleisters H&R Block
gewannen nach einem unerwartet geringen Quartalsverlust 5,81 Prozent. Damit
zählten die Titel zu den Favoriten im S&P-500-Index und machten überdies einen
Teil ihrer im August erlittenen Verluste wieder wett. Anfang vergangenen Monats
hatte die US-Steuerbehörde Vergünstigungen gestrichen, so dass Dienstleistern
wie H&R Block wichtige Verkaufsargumente fehlten.

Nachdem bereits am Donnerstag eine Reihe von Einzelhändlern Umsatzzahlen für
August bekannt gegeben hatte, zog nun Walgreen mit seinem
Bericht nach. Laut Händlern enttäuschten die Zahlen, die Papiere notierten
prozentual unverändert bei 28,30 Dollar./la/tw

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Fest – Guter US-Arbeitsmarktbericht stützt

Friday, September 3rd, 2010

PARIS/LONDON (dpa-AFX) – Dank überwiegend guter US-Konjunkturdaten haben die
wichtigsten europäischen Aktienmärkte am Freitag zugelegt. In den USA war die
Beschäftigung im August deutlich schwächer als gedacht gesunken. Damit hätten
die Sorgen um einen erneuten Rückfall der US-Wirtschaft in eine zweite Rezession
zwar weiter abgenommen, sagten Händler. Allerdings mussten die Anleger auch
einen kleinen Dämpfer hinnehmen: Die Stimmung der Einkaufsmanager im
Dienstleistungssektor hatte sich im August unerwartet eingetrübt.

Der EuroStoxx 50 schloss 1,14 Prozent höher bei 2.746,23 Punkten.
Auf Wochenbasis bedeutete dies ein Plus von 4,41 Prozent. In Paris kletterte der
CAC 40 am Abend um 1,12 Prozent nach oben auf 3.672,20 Punkte. Der
Londoner FTSE 100 legte um 1,06 Prozent auf 5.428,15 Punkte zu.

Zu den größten Profiteuren der guten Konjunkturdaten aus den USA zählten
auch diesmal die Finanzwerte: Der europäische Branchenindex Stoxx Europe 600
Banks rückte um überdurchschnittliche 1,52 Prozent vor. Mit Blick auf
die Einzeltitel stiegen Societe Generale um 3,72 Prozent
auf 44,375 Euro und Credit Agricole um 3,27 Prozent auf
10,885 Euro. Papiere von Barclays verteuerten sich in
London um 4,17 Prozent auf 325,00 Pence.

Im EuroStoxx 50 wiederum gewannen GDF Suez 1,61 Prozent
auf 25,95 Euro. Die Franzosen arbeiteten mit der brasilianischen Eletrobras bei
der Entwicklung von Projekten in Lateinamerika und Afrika zusammen, sagten
Händler.

Aktien von Repsol-YPF , einem Unternehmen der
Petrochemie, gaben indes als einer der schwächsten Wert des europäischen
Leitindex 0,45 Prozent auf 18,81 Euro ab. Börsianer verwiesen als Belastung auf
den gesunkenen Ölpreis. In London fielen die Anteilsscheine des Branchenkollegen
Tullow Oil als Schlusslicht im “Footsie” um 2,45 Prozent auf
1.156 Pence.

Am Ende des europäischen Leitindex EuroStoxx 50 fielen die Papiere von
Alstom um 1,10 Prozent auf 38,785 Euro. Die HSBC hatte das
Kursziel für die Aktien von 70,00 auf 60,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber
auf “Overweight” belassen. Da der Kauf des Energieübertragungsgeschäfts von
Areva erst im Juni abgeschlossen worden sei, werde diese
Sparte entgegen seinen früheren Erwartungen nur einen Teilbeitrag zum laufenden
Geschäftsjahr 2010/11 leisten, schrieb Analyst Colin Gibson in einer
Branchenstudie. Der Experte habe deshalb seine Prognosen für das laufende und
das kommende Geschäftsjahr reduziert. Das Kurspotenzial reiche aber weiterhin
für ein “Overweight”-Votum aus. Zudem sei der gesamte Investitionsgütersektor
mittlerweile günstiger bewertet als noch Ende März.

In London setzten sich die Aktien von Aggreko mit einem Plus von
5,50 Prozent auf 1.515 Pence an die Spitze des “Footsie”. Händlern zufolge wird
spekuliert, dass der Schweizer Energie- und Automationstechnikkonzern ABB an dem
Vermieter mobiler Generatoren interessiert sein könnte. ABB-Aktien
legten in Zürich um unterdurchschnittliche 0,83 Prozent auf 20,63
Franken zu.

Im Schweizer Standardwertebarometer Swiss-Market-Index (SMI) waren
indes die Papiere von Synthes mit plus 1,63 Prozent auf
118,20 Franken besonders stark gefragt. Händler begründeten das Plus mit der
Spekulation auf eine zusätzliche Ausschüttung an die Aktionäre, die wegen des
hohen Kassenbestands des Medizintechnikunternehmens realistisch erscheine./la/fn

ROUNDUP/Aktien New York: Etwas fester – Gute Daten vom Arbeitsmarkt

Friday, September 3rd, 2010

NEW YORK (dpa-AFX) – Positive Daten vom US-Arbeitsmarkt haben den Dow Jones
am Freitag gestützt. In den USA war die Beschäftigung im August deutlich
schwächer als erwartet gesunken. Auf Monatssicht ging die Zahl der Beschäftigten
um 54.000 zurück. Volkswirte hatten mit einem fast doppelt so großen Abbau um
100.000 Stellen gerechnet. Damit hätten die Sorge um einen erneuten Rückfall der
US-Wirtschaft in eine zweite Rezession (”Double Dip”) weiter abgenommen, sagten
Händler. Allerdings mussten die Anleger auch einen kleinen Dämpfer hinnehmen:
Die Stimmung der Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor hatte sich im August
entgegen den Erwartungen von Experten eingetrübt.

Im frühen Verlauf stieg der Dow Jones Industrial um 0,64 Prozent
auf 10.386,02 Punkte. Am Vortag hatte der weltweit bekannteste Aktienindex
bereits um 0,49 Prozent zugelegt und damit zum dritten Mal in Folge im Plus
geschlossen. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 0,70 Prozent
auf 1.097,68 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq rückte der Composite-Index
um 0,85 Prozent auf 2.218,67 Punkte vor, der Nasdaq 100
legte um 0,83 Prozent auf 1.855,90 Punkte zu.

Im Dow zählten Finanzwerte wie JPMorgan oder American
Express mit Aufschlägen von mehr als einem Prozent zu den
größten Gewinnern. Am Indexende fielen die Titel des Telekommunikationskonzerns
AT&T um 0,95 Prozent auf 27,14 Dollar.

Burger King blieben weiter im Fokus, sagten Händler. Am
Vortag wurde bekannt, dass die zweitgrößte Fast-Food-Kette der Welt für vier
Milliarden Dollar plus Schulden überraschend an die New Yorker
Beteiligungsgesellschaft 3G Capital verkauft wird. Nun stufte die Deutsche Bank
das Papier ab, da nach Ansicht der Analysten kein Bieterstreit mit höheren
Angeboten zu erwarten sei. Anstelle von Burger King seien im Fast-Food-Sektor
die Papiere der Wendy’s/Arby’s Group zu favorisieren. Der Wettbewerber
biete ein erfolgreiches Frühstücksortiment an, hieß es. Burger-King-Titel sanken
nun um 0,17 Prozent auf 23,55 Dollar, nachdem sie kurz vor Bekanntwerden der
Übernahmepläne noch weniger als 17 Dollar gekostet hatten. Titel der
Wendy’s/Arby’s Group notierten zuletzt kaum verändert bei 4,40 Dollar, Aktien
des Branchenprimus McDonald’s verbilligten sich um 0,57
Prozent auf 74,59 Dollar.

Daneben präsentierte der Lebensmittelhersteller Campbell Soup
Quartalszahlen. Der Gewinn überraschte zwar positiv, allerdings fiel
der Umsatzausblick schwach aus, sagten Börsianer. Die Papiere verloren 3,40
Prozent auf 36,05 Dollar.

Papiere von Take-Two Interactive schnellten um 9,72 Prozent auf
9,71 Dollar nach oben. Der Videospiele-Anbieter hatte die Erwartungen für das
dritte Geschäftsquartal deutlich geschlagen. Zudem wurden die Prognosen für das
vierte Quartal erhöht.

Auch die Aktien des Steuerberatungs-Dienstleisters H&R Block
gewannen nach einem unerwartet geringen Quartalsverlust 7,48 Prozent. Damit
machten die Titel ihre im August erlittenen Verluste wieder weg. Anfang
vergangenen Monats hatte die US-Steuerbehörde Vergünstigungen gestrichen, so
dass Dienstleistern wie H&R Block wichtige Verkaufsargumente fehlten.

Nachdem bereits am Donnerstag eine Reihe von Einzelhändlern Umsatzzahlen für
August bekannt gegeben hatte, zog nun Walgreen mit seinem
Bericht nach. Laut Händlern enttäuschten die Zahlen, die Papiere rückten nur um
unterdurchschnittliche 0,49 Prozent auf 28,44 Dollar vor./la/tw

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Freundlich – Warten auf US-Arbeitsmarkt

Friday, September 3rd, 2010

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag mit moderaten
Gewinnen in den Handel gestartet. Händler verwiesen auf leicht positive Vorgaben
von der Wall Street, wo die Indizes zum Schluss hin nochmals einen kleinen
Sprung nach oben gemacht hatten. Der am Nachmittag anstehende monatliche
US-Arbeitsmarktbericht dürfte zunächst aber für eine gewisse Zurückhaltung unter
den Anleger sorgen. Der Dax pendelte im frühen Handel um die Marke von
6.100 Punkten. Zuletzt stieg er um 0,25 Prozent auf 6.099,09 Punkte. Der MDax
legte um 0,03 Prozent auf 8.466,13 Punkte zu und der TecDax
gewann 0,27 Prozent auf 763,97 Punkte.

Ein Börsianer sah vor allem den US-Handel als Stütze an, da der Dow Jones
in den letzten Minuten nochmals ein neues Tageshoch markiert hatte.
“Heute Vormittag wird an den Börsen aber nur ein kleiner Aperitiv gereicht”,
sagte ein weiterer Börsianer und verwies darauf, dass Anleger gebannt auf den am
Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht blickten. Diese als Höhepunkt der
Konjunkturdatenflut angesehene Veröffentlichung dürfte den Wochenabschluss
bestimmen, zumal die Wall Street am Montag eine feiertagsbedingte Pause einlegen
wird. Im Anschluss daran folgen zudem noch ISM-Daten aus dem
Dienstleistungssektor.

CONTI MIT ANLEIHEEMISSION IM FOKUS

Continental stiegen im MDax um 0,73 Prozent auf 51,02 Euro. Der
Automobilzulieferer hat seine geplante Benchmarkanleihe erfolgreich platziert
und das Volumen aufgrund einer hohen Nachfrage von 750 Millionen Euro auf eine
Milliarde Euro aufgestockt. Die Verzinsung liege mit 7,5 Prozent wie geplant
unter 8 Prozent, sagte ein Händler. Commerzbank-Analyst Daniel Schwarz hielt die
Emission für ermutigend und sah darin einen Impulsgeber für eine Neubewertung.

Ungeachtet neuer Medienberichte über die Laufzeiten von Kernkraftwerken
rückten die Aktien der Versorger RWE und Eon jeweils um
0,13 Prozent vor. Wie das “Handelsblatt” schrieb, will Bundespräsident Christian
Wulff dem Rat seiner Berater folgen und nur einer Verlängerung der Laufzeiten
von höchstens neun Jahren zustimmen. Dies sei das Maximum, ohne dass eine
Zustimmung der Länder eingeholt werden müsse, hieß es.

DÄMPFER FÜR BAYER BEIM KAMPF GEGEN GENERIKA

Die Aktien von Bayer gaben im Dax um moderate 0,09 Prozent auf
49,095 Euro nach. Im Patentstreit um das Verhütungsmittel Yasmin hat der Chemie-
und Pharmakonzern in den USA einen Dämpfer hinnehmen müssen. Ein Richter
erteilte dem Antrag auf Untersagung einer Nachahmerversion des US-Unternehmens
Watson Pharmaceuticals eine Absage. Ein Börsianer sah dies jedoch als “alte
Geschichte” an und rechnete daher mit einer allenfalls leicht negativen
Kursreaktion, da bereits Konkurrenten mit Generikaprodukten auf dem Markt seien.

Für größere Bewegungen unter Einzelwerten sorgten indes Analystenkommentare.
Die HSBC hatte die Aktien von MAN von “Overweight” auf “Neutral”
abgestuft, wenn auch das Kursziel von 70 auf 75 Euro angehoben wurde. Die
Papiere des Lkw-Bauers gaben unter den schwächeren Dax-Werten um 0,29
Prozent nach. Goldman Sachs hatte das Kursziel für ProSiebenSat.1 von
19,20 Euro auf 21,00 Euro hochgesetzt und bestätigte die Empfehlung der Papiere
als “Conviction Buy”. Die im MDax gelisteten Papiere legten Anfangs um mehr als
2,5 Prozent zu, reduzierten ihre Gewinne allerdings bis zuletzt auf 0,42
Prozent.

DIALOG IM TECDAX GEFRAGT

Die Aktien des Halbleiterherstellers Dialog Semiconductor waren im
TecDax mit einem Aufschlag von 0,84 Prozent auf 9,95 Euro unter den
gefragtesten Werten und näherten sich damit wieder der Schwelle von 10 Euro an.
Wie die Nachrichtenagentur “Reuters” berichtete, rechnet Samsung in diesem Jahr
mit einer höheren Absatzzahl von Mobiltelefonen als zuvor angenommen. Statt der
bislang in Aussicht gestellten 18 Millionen solle der Absatz demnach bei 25
Millionen Stück liegen. Händler hatten bereits damit gerechnet, dass sich dies
leicht positiv für die Aktien des Mobiltelefon-Zulieferers auswirken
könne./tih/ck

Aktien Europa Ausblick: Freundlich – Warten auf US-Arbeitsmarkbericht

Friday, September 3rd, 2010

PARIS/LONDON (dpa-AFX) – Die europäischen Aktienmärkten werden am Freitag
dank positiver Vorgaben mit moderaten Kursgewinnen erwartet. Vor dem am
Nachmittag mit großer Spannung erwarteten Arbeitsmarktbericht aus den USA
dürften sich aber die Anleger zurückhalten, sagten Börsianer unisono. Der Future
auf den EuroStoxx 50 gewann bis 8.05 Uhr, verglichen mit seinem Stand
zum Vortagesschluss des Eurozonen-Leitindex, 0,22 Prozent. Den Londoner
Leitindex FTSE 100 taxierte Finspreads um 0,24 Prozent höher.

Auf Unternehmensseite dürfte es zunächst relativ ruhig bleiben, sagten
Händler. In London veröffentlicht die Fluggesellschaft British Airways
ihre Verkehrszahlen. In Frankreich habe die Vivendi
-Bezahlfernsehtochter Canal Plus Zahlen für das erste Halbjahr vorgelegt,
ergänzte ein Händler, und die France Telecom erwägt laut
“Les Echos” die Gründung eines eigenen Fußballkanals./fat/ck

dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Moderate Gewinne

Friday, September 3rd, 2010

FRANKFURT (dpa-AFX)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: – KLEINES PLUS – Vor dem mit Spannung erwarteten
US-Arbeitsmarktbericht dürfte der deutsche Aktienmarkt am Freitag mit moderaten
Kursgewinnen starten. Finspreads taxierte den Dax 0,18 Prozent höher
bei 6.095 Punkten. Am Vortag hatte sich der Leitindex nach einem deutlichen
Kurssprung am Mittwoch stabil gehalten und anfängliche Gewinnmitnahmen wieder
ausgeglichen. Ein Börsianer sieht vor allem den US-Handel als Stütze: “Die
letzten Minuten, in denen nochmals ein neues Tageshoch markiert wurde, geben
einen positiven Trend vor.” Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial
gewann seit Xetra-Schluss 0,38 Prozent.

USA: – GEWINNE – Der Dow Jones hat am Donnerstag zum dritten Mal in
Folge im Plus geschlossen. Angesichts gemischter Konjunkturdaten aber hielten
sich die Gewinne in Grenzen. So lieferte der US-Immobilienmarkt zwar nach den
jüngsten Enttäuschungen ein positives Signal, allerdings stieg der
Auftragseingang der Industrie im Juli nicht so deutlich wie prognostiziert.
Ansonsten warteten die Investoren auf den monatlichen US-Arbeitsmarktbericht an
diesem Freitag, hieß es. Der Bericht stelle den Höhepunkt der
Konjunkturdatenflut in dieser Woche dar und dürfte die Entwicklung der Kurse in
den nächsten Wochen maßgeblich mitbestimmen.

JAPAN: – GUT BEHAUPTET – Die Börse in Tokio hat am Freitag von positiven
Vorgaben der Wall Street profitiert. Im späten Handel legte der Nikkei-225-Index
moderat zu.

^
DAX 6.083,85 +0,00%
XDAX 6.102,83 +0,43%
EuroSTOXX 50 2.715,19 +0,00%
Stoxx50 2.510,08 -0,15%

DJIA 10.320,10 +0,49%
S&P 500 1.090,10 +0,91%
NASDAQ 100 1.840,58 +1,13%

Nikkei 9.079,12 +0,18% (7:15 Uhr)
°

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: – VERLUSTE – Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Freitag mit
weiteren Kursverlusten. Die vermutlich freundlichen Aktienmärkte dürften die
Anleihekurse belasten, heißt es in einem Ausblick der HSH Nordbank. Fundamental
stehe der US-Arbeitsmarktbericht für August im Fokus. Im Gegensatz zu vielen
anderen Volkswirten, die überwiegend einen erneuten Stellenabbau erwarten,
rechnet die Landesbank mit einem moderaten Beschäftigungsaufbau. Den
richtungweisenden Euro-Bund-Future sieht die HSH Nordbank
zwischen 132,00 bis 133,40 Punkten.

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Bund-Future 132,65 -0,48%
T-Note-Future 125,53 +0,02%
T-Bond-Future 134,19 +0,19%

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DEVISEN: – STABIL ÜBER 1,28 USD – Der Euro hat sich bis zum
Freitagmorgen über der Marke von 1,28 US-Dollar gehalten. Nachdem die
Gemeinschaftswährung am Mittwoch noch um diese Marke pendelte, stieg sie am
Donnerstag schließlich darüber und verharrte dort. Neben leicht positiven
Impulsen vom Aktienmarkt hatten auch gut verlaufene Anleiheauktionen in Spanien
und Frankreich Auftrieb gegeben.

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(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,2824 +0,01%
USD/Yen 84,24 -0,09%
Euro/Yen 108,00 -0,09%

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ROHÖL – LEICHT GESUNKEN – Die Ölpreise sind am Freitag vor dem mit Spannung
erwarteten US-Arbeitsmarktbericht leicht gesunken.

WTI (NYMEX) 74,69 -0,33 USD (7:15 Uhr)

/ck

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Gewinne – Gute Daten vom Immobilienmarkt

Thursday, September 2nd, 2010

NEW YORK (dpa-AFX) – Der Dow Jones hat am Donnerstag zum dritten Mal in
Folge im Plus geschlossen. Angesichts gemischter Konjunkturdaten aber hielten
sich die Gewinne in Grenzen, sagten Börsianer. So lieferte der
US-Immobilienmarkt zwar nach den jüngsten Enttäuschungen ein positives Signal:
Die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe im Juli kletterte
überraschend um 5,2 Prozent zum Vormonat. Andererseits jedoch stieg der
Auftragseingang der Industrie im Juli nicht so deutlich wie von Experten
prognostiziert worden war. Ansonsten warteten die Investoren auf den monatlichen
US-Arbeitsmarktbericht an diesem Freitag, hieß es. Der Bericht stelle den
Höhepunkt der Konjunkturdatenflut in dieser Woche dar und dürfte die Entwicklung
der Kurse in den nächsten Wochen maßgeblich mitbestimmen. Anleger erhofften sich
von der Arbeitsmarktstatistik Hinweise auf die Frage, ob die Vereinigten Staaten
erneut in eine Rezession abdriften. Entsprechende Sorgen hatten die Aktienmärkte
im August deutlich unter Druck gesetzt.

Der Dow Jones Industrial Average rückte um 0,49 Prozent vor auf
10.320,10 Punkte, nachdem er am Mittwoch mit einem satten Aufschlag von 2,54
Prozent in den September gestartet war. Der breiter gefasste S&P-500-Index
legte zum Handelsschluss um 0,91 Prozent auf 1.090,10 Punkte zu. An
der Technologiebörse Nasdaq stieg der Composite-Index um 1,06
Prozent auf 2.200,01 Punkte, der Nasdaq 100 gewann 1,13 Prozent auf
1.840,58 Punkte.

Wegen der guten Nachrichten vom Immobilienmarkt waren die Titel der
Baumarktkette Home Depot besonders gefragt. Sie stiegen im
Dow um 2,58 Prozent auf 29,41 US-Dollar.

Aktien von Burger King schnellten um 25,08 Prozent auf
23,59 Dollar in die Höhe. Die weltweit zweitgrößte Fast-Food-Kette wechselt den
Besitzer. Für 4,0 Milliarden Dollar inklusive Schulden will der Finanzinvestor
3G Capital das Unternehmen übernehmen. Der Verwaltungsrat von Burger King hatte
dem Geschäft zugestimmt. Die Großaktionäre TPG, Bain und Goldman Sachs
stehen ebenfalls hinter dem Verkauf. Allerdings müssen die
Kartellbehörden noch zustimmen, außerdem kann es theoretisch passieren, dass ein
Konkurrenzbieter auftaucht.

Derweil ist eine zwei Wochen lang hitzig geführte Bieterschlacht nun
entschieden: Der weltgrößte Computerbauer Hewlett-Packard übernimmt für
insgesamt 2,4 Milliarden Dollar den Speicherspezialisten 3Par. Der Rivale Dell
erklärte, aus dem Rennen auszusteigen. Zuvor hatte HP sein viertes Angebot
vorgelegt und mit einem Aufschlag das 3Par-Management auf seine Seite gezogen.
Pro 3Par-Aktie bietet der weltgrößte Computerbauer nun 33 Dollar. HP-Titel
legten um 1,20 Prozent zu und Dell-Aktien
gewannen 1,90 Prozent. Ein Plus von 2,49 Prozent auf 32,88 Dollar
verbuchten die Papiere von 3Par .

Auch Einzelhändler verdienten vor dem Hintergrund der Umsatzzahlen einiger
Geschäfte für August Aufmerksamkeit. Die Handelskette Costco Wholesale etwa
berichtete über einen 7-prozentigen Zuwachs auf vergleichbarer Fläche für den
abgelaufenen Monat. Positive Währungseffekte hätten dazu beigetragen, hieß es.
Costco-Titel rückten um 1,38 Prozent auf 58,59 Dollar vor.
Für die Papiere des Bekleidungs-Einzelhändlers Gap ging es
nach der Veröffentlichung überraschend positiver Umsatzzahlen für den
vergangenen Monat um 1,28 Prozent auf 17,43 Dollar nach oben. Aktien von JC
Penney verteuerten sich gar um 3,18 Prozent auf 21,41 Dollar.

Ölwerte reagierten indes kaum auf eine Meldung, wonach im Golf von Mexiko
eine Erdölplattform der Firma Mariner Energy explodiert und in Flammen
aufgegangen ist. ExxonMobil rückten um 0,25 Prozent vor auf
61,06 Dollar, Chevron legten um 0,89 Prozent zu auf 77,45
Dollar. Papiere von Mariner Energy waren nach der Meldung
zwischenzeitlich um knapp 16 Prozent abgesackt, erholten sich dann aber wieder
deutlich und fielen zuletzt nur noch um 2,57 Prozent auf 22,75 Dollar./la/tw