WIEN (dpa-AFX/APA) – Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei
durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX
fiel um 0,98 Prozent auf 2.538,16 Punkte. Vor dem Hintergrund einer
nachrichtenarmen und daher impulslosen Sitzung folgte der heimische Aktienmarkt
den US-Börsen am Nachmittag in den negativen Bereich. Der ISM-Index für das
Dienstleistungsgewerbe in den USA fiel indes im Rahmen der Erwartungen aus und
sorgte kaum für Impulse.
Finanzwerte gehörten europaweit zu den schwächsten Aktien. Auch die
heimischen Finanztitel mussten demnach Abschläge verbuchen. Erste Group
Group sackten um 2,69 Prozent auf 35,10 Euro ab. Die Papiere des
Versicherungskonzern waren in den vergangenen zwei Tagen sehr gut gelaufen. Am
stärksten erwischte es aber Raiffeisen
minus 2,80 Prozent auf 37,11 Euro, die damit zugleich der drittschwächste
ATX-Wert waren.
OMV
ATX-Spitze. Die Ölpreise waren den dritten Tag in Serie angestiegen, wovon sich
die übrigen Ölwerte in Europa aber nicht beflügelt zeigten.
Strabag zeigten sich mit plus 0,52 Prozent auf 21,30 Euro etwas fester. Im
Handelsverlauf tendierten die Papiere zumeist mehr als zwei Prozent im Plus. Die
Aktien des Baukonzerns wurden von guten Quartalszahlen des französischen
Mitbewerbers Vinci
Andritz büßten nach dem Kurssprung von sechs Prozent am Vortag um 1,40
Prozent auf 42,35 Euro ein. Damit konnten die Papiere des Anlagenbauers nicht
von einer Bestätigung der Kaufempfehlung durch die Berenberg Bank profitieren.
Wienerberger
der schwächste Titel im ATX
Unter den Indexschwergewichten verloren Telekom Austria
1,89 Prozent auf 9,85 Euro. Voestalpine
starken Gewinnen am Vortag um 1,97 Prozent schwächer bei 26,32
Euro./cfa/APA/stb