PARIS/LONDON (dpa-AFX) – Die europäischen Börsen haben am Montag nach drei
Verlusttagen in Folge wieder mit Gewinnen geschlossen. Der EuroStoxx 50
CAC-40-Index
rückte der FTSE 100
Immer noch hielten die Sorgen über die Staatsfinanzen einiger Euro-Länder
die Anleger gefangen. Beim Finanzministertreffen der G7 am Wochenende hatten
aber mehrere Vertreter der europäischen Mitgliedsländer versichert, es werde
alles Nötige getan, um die finanziellen Probleme einiger Mitglieder in den Griff
zu bekommen. “Die heutigen Gewinne sind nicht als Trendwende, sondern eher als
Strohfeuer zu sehen”, kommentierte Marktanalyst Mark Rohles von IG Markets.
Defensive Werte waren entsprechend gefragt. So zählten Sanofi-Aventis
EuroStoxx, in London waren mit AstraZeneca
GlaxoSmithKline
Bankwerte entwickelten sich durch die anhaltende Nervosität mit Blick auf
die Verschuldung einiger Länder der Eurozone sehr unterschiedlich. So rutschten
ING
Leitindex um 2,07 Prozent auf 6,14 Euro ab, auch Unicredit
gaben nach. Französische Banken wie Credit Agricole
Societe Generale
Minenwerte führten derweil den “Footsie” an. Bei Xstrata
half auch noch die Ankündigung, dass der schweizerisch-britische Rohstoffkonzern
trotz eines Gewinneinbruchs im vergangenen Jahr wieder eine Dividende zahlen
will – die Aktie stieg um 3,56 Prozent auf 983,80 Britische Pence. Zudem hatte
sich die Citigroup positiv geäißert. An der Indexspitze ragten Randgold
Resources
heraus.
Auch bei Stahlaktien griffen die Anleger nach einer positiven Branchenstudie
der HSBC zu. Die britische Bank hat mit Blick auf die jüngsten
Analystenkommentare für den Stahlsektor den Eindruck, dass die Markterwartungen
zunehmend positiver werden. Die Aktie des Branchenprimus ArcelorMittal